• Potsdam HEUTE, Mittwoch, 12. Mai 2021: Wien lehrt Potsdam das Gurgeln

Potsdam HEUTE, Mittwoch, 12. Mai 2021 : Wien lehrt Potsdam das Gurgeln

Die wichtigsten Termine, die interessantesten Themen und News. Alles, worüber Potsdam am Mittwoch spricht, im PNN-Newsletter "Potsdam HEUTE".

Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.
Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.Grafik: TSP

Guten Morgen,

wofür die Buchstaben AHA in den gleichnamigen Pandemie-Verhaltensregeln stehen, können Sie sicher im Schlaf herbeten, oder? Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten und Alltagsmaske tragen. Ok, das zweite A müsste mittlerweile eigentlich durch ein M wie medizinische Maske ersetzt werden, auch diverse Erweiterungen um L wie Lüften, C wie Corona-Warn-App oder A wie App sind bereits ins Spiel gebracht worden. Aber seien wir ehrlich, weder AHA noch AHA+L+C, haben, nun ja, Charme. Dafür muss man schon nach Wien gucken. In der österreichischen Hauptstadt gilt die OIDA-Regel, kein Witz: O wie Obstond hoitn, I wie Immer d'Händ' woschn, D wie Daham bleiben und A wie Maskn aufsetzn. Da wird einem doch gleich ein bisschen leichter ums pandemiemüde Herz.

Wien soll nun in anderer Hinsicht Vorbild für Potsdam auf dem Weg aus der Pandemie werden, AHA+G oder wienerisch-charmant "Alles gurgelt" könnte es im neuen Schuljahr für die Potsdamer Grundschüler*innen heißen: Amtsärztin Kristina Böhm plant ein Pilotprojekt, das die Schulen mittels einer in Wien erprobten Methode sicherer machen soll. Anstelle der Schnelltests per Nasen-Abstrich sollen die Kinder dabei zweimal wöchentlich mit deutlich zuverlässigeren PCR-Tests auf das Coronavirus untersucht werden - aber ohne Stäbchen in Rachen oder Nase, sondern mit Gurgelflüssigkeit für zuhause. Was genau es damit auf sich hat, erklärt meine Kollegin Sandra Calvez hier.

Eine gesamtstädtische Übung im Abstandhalten muss Potsdam heute aber erstmal aus anderem Grund absolvieren: In der Teltower Vorstadt soll am Vormittag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Es ist Bombenfund Nummer 205 seit Beginn der Zählung 1990. Im 800-Meter-Sperrkreis um den Fundort auf dem Gelände des ehemaligen Tramdepots in der Heinrich-Mann-Allee leben rund 3000 Menschen, die bis 8 Uhr ihre Wohnungen verlassen haben müssen. Je schneller und reibungsloser das klappt, umso eher kann Sprengmeister Mike Schwitzke mit der eigentlichen Entschärfungsarbeit an der Bombe beginnen. Der Potsdamer Hauptbahnhof ist von der Sperrung diesmal nicht betroffen, dafür aber der Tram- und Straßenverkehr (mehr dazu später). Über alle Entwicklungen rund um Evakuierung und Entschärfung informieren wir Sie heute auch fortlaufend auf www.pnn.de.

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Auch im heutigen Newsletter: 

  • Brandenburg macht sich locker: Erste Öffnungen ab Pfingsten - wenn es die Inzidenz erlaubt
  • Nächster Schritt beim Potsdamer Mietendeckel-Bürgerbegehren
  • Brandenburger als "Eisenbahner mit Herz" nominiert
  • Ein Müllproblem und viele Lösungen
  • Tipps für Unternehmungen an Himmelfahrt
  • ...und jede Menge mehr

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