• Potsdam HEUTE, Freitag, 22. Oktober 2021: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm

Potsdam HEUTE, Freitag, 22. Oktober 2021 : Nach dem Sturm ist vor dem Sturm

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Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.
Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.Grafik: TSP

Guten Morgen,

ein Unglück kommt selten allein: Ein Balkonbrand in der Menzelstraße ist am Donnerstag wegen des stürmischen Wetters eskaliert - Potsdams Feuerwehren kämpften vom Morgen bis in den späten Nachmittag mit dem Brand, der den Dachstuhl schließlich komplett zerstörte: 59 Einsatzkräfte mit 19 Fahrzeugen von der Berufsfeuerwehr sowie den sechs Freiwilligen Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz, das DRK schickte seine Sondereinsatzgruppe zur Verpflegung vorbei. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, fünf Personen sind aus dem Haus gerettet worden. Der Großeinsatz hatte auch Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung in der Berliner Vorstadt: Wegen der Löscharbeiten kam es gleich zu vier Rohrbrüchen mit rund 500 betroffenen Haushalten. Die Stadtwerke konnten die Schäden nach eigenen Angaben bis zum Abend reparieren. Tief Hendrik - der Nachfolger von Ignatz am Vortag - hielt die Kamerad*innen der Feuerwehr auch sonst auf Trab, das Martinshorn schallte im gefühlten Daueralarm durch die Innenstadt. 48 Einsätze zählte die Feuerwehr bis zum späten Nachmittag - entwurzelte Bäume, abgebrochene Äste, lose Dachziegel waren die Bilanz des ersten Herbststurms. Die Schlösserparks (inklusive Schlösser) waren kurzfristig am Donnerstagmorgen geschlossen worden.

Wetterwarnung auch für Freitag

Auch am heutigen Freitag bleibt es in Potsdam stürmisch, insbesondere am Nachmittag: Der Deutsche Wetterdienst warnt von 12 bis 18 Uhr erneut vor Sturmböen bis 70 km/h (Windstärke 8), in exponierten Lagen auch bis 80 km/h (Windstärke 9). Vorsicht vor herabstürzenden Ästen oder anderen Gegenständen ist geboten.

Politisch frischer Wind ist von einer Jamaika-Koalition mit SPD, Grünen und FDP auf Bundesebene zu erwarten. Am Donnerstag haben die Koalitionsverhandlungen in Berlin begonnen - mit einer klaren Ansage zum Zeitplan: Bis Ende November soll der Koalitionsvertrag stehen, in der Nikolauswoche könnte die Regierung gebildet und Olaf Scholz (SPD) als Bundeskanzler gewählt werden. Brandenburg und Potsdam sind in den Verhandlungsteams reichlich vertreten - mit Scholz, Annalena Baerbock (Grüne) und Linda Teuteberg (FDP) sind alle Potsdamer Direktkandidaten der möglichen neuen Regierungskoalition dabei. Mit am Tisch in den verschiedenen Arbeitsgruppen sitzen aber auch Ministerpräsident Dietmar Woidke und Kulturministerin Manja Schüle (beide SPD). Wer sonst noch aus Brandenburg mitverhandelt (und wer nicht), fasst meine Kollegin Marion Kaufmann hier zusammen.

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