• Potsdam HEUTE, Freitag, 21. Januar 2022: Nirgendwo sind mehr Kitakinder infiziert als in Potsdam

Potsdam HEUTE, Freitag, 21. Januar 2022 : Nirgendwo sind mehr Kitakinder infiziert als in Potsdam

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Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.
Der PNN-Newsletter - heute von Jana Haase.Grafik: TSP

Guten Morgen,

Corona-Inzidenzen weit über der 1000er Marke - was vor wenigen Monaten noch kaum vorstellbar war, ist mit der Omikron-Welle nun Realität geworden in Potsdam. Auf einen neuen Rekordwert von knapp 1234 wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner kam die Landeshauptstadt am gestrigen Donnerstag. Der Wert dürfte am Freitagmorgen weiter gestiegen sein. Potsdam bewegt sich seit einigen Tagen in der traurigen Spitzengruppe der Städte und Landkreise mit dem bundesweit rasantesten Infektionsgeschehen, im Land Brandenburg liegen wir ohnehin ganz vorn. Mehr dazu später noch.

Besonders betroffen sind aktuell die Kita- und Grundschulkinder: Einen Inzidenzwert von 4140 wies das Landesgesundheitsministerium gestern für die Fünf- bis Neunjährigen in Potsdam aus, das ist bundesweiter Rekord. In dieser Altersgruppe hat sich also in dieser Woche eins von 24 Kindern infiziert. Man kann davon ausgehen, dass der tatsächliche Wert bei diesem Infektionsroulette noch höher liegt, denn bei den Kitakindern gibt es keine regelmäßigen Tests. Die sollen erst am 7. Februar beginnen, damit die Kitaträger Vorlauf zur Testbeschaffung haben, wie Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) gestern im Landtag bekräftigte. Bis dahin darf sich das Virus unter den Kleinsten weiter im statistischen Nebel ausbreiten.

Die Last tragen - wieder einmal - die Familien: 1322 Potsdamer Kitakinder sind aktuell als Kontaktpersonen in Quarantäne und müssen von ihren Eltern zuhause betreut werden, gleiches gilt für 131 Grundschulkinder. Laut Stadtverwaltung sind aktuell fast 600 Kinder und Jugendliche und 108 Mitarbeitende aus Kitas und Schulen infiziert. Einige Kitas mussten zudem wegen Personalausfällen bereits die Betreuungszeit reduzieren. Was bedeutet die angespannte Situation für die betroffenen Kinder, Eltern, Lehrer*innen und Erzieher*innen? Wir möchten gerne von Ihren Erfahrungen hören, liebe Leserinnen und Leser: Mit welchem Gefühl geben Sie ihre Kinder in die Kita - oder gehen dort zur Arbeit? Wie sprechen Sie mit den Kindern über das Virus? Wo werden besondere Anstrengungen unternommen, um das Infektionsgeschehen in Schach zu halten? Was sollte anders laufen? Schreiben Sie uns gern eine Mail an [email protected].

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