• Alles im Zeitrahmen: Park am Pfingstberg planmäßig geöffnet

Alles im Zeitrahmen : Park am Pfingstberg planmäßig geöffnet

Mathias Döpfner, Bauherr am Pfingstberg, räumt ein Missverständnis aus: Der Zugang zum Park von der Weinmeisterstraße aus ist seit November 2019 frei und bleibt es auch.

Derzeit wird der Park rund um die Villa Henckel am Pfingstberg in der Nauener Vorstadt saniert.
Derzeit wird der Park rund um die Villa Henckel am Pfingstberg in der Nauener Vorstadt saniert.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Der erste Bauabschnitt des Parks der Villa Henckel am Pfingstberg, der zum Unesco-Welterbe gehört, ist fertiggestellt und für Besucher jeden Tag bis zum Anbruch der Dunkelheit geöffnet. Das hat Bauherr Mathias Döpfner, Vorstandschef des Medienkonzerns Axel Springer, gegenüber den PNN am Donnerstag klargestellt. Der Zugang von der Weinmeisterstraße auf den Pfingstberg sei seit November 2019 frei und dabei bleibe es auch.

Umzäunt sei weiterhin der Bauabschnitt 2 des Areals rund um die Villa Schlieffen in der Nauener Vorstadt, die der Sanierung harrt. Für die Fertigstellung dieses Bauabschnitts habe er jedoch noch zwei Jahre Zeit; die Baugenehmigung für die Sanierung der Villa sei beantragt, sagte Döpfner. Es befinde sich alles im Zeitrahmen, denn es handele sich um ein außergewöhnliches Sanierungskonzept – wie berichtet sollen die Spuren der russischen Armee, die zur Zeit des Kalten Kriegs die Villa Schlieffen nutzte, erhalten bleiben.

Die PNN hatten am Mittwoch berichtet, dass ein größerer Teil des Parks als derzeit hätte bereits zugänglich sein sollen – dies ist jedoch nicht zutreffend, da es sich beim umzäunten Areal um den Bauabschnitt 2 und nicht um Abschnitt 1 handelt.

Der Umgang mit dem Park war politisch strittig. Vor knapp vier Jahren wurde jedoch eine Einigung gefunden: Döpfner verpflichtete sich gegenüber der Schlösserstiftung, für das 6,3 Hektar große Gelände mindestens 1,8 Millionen Euro aufzuwenden. Knapp fünf Hektar des Parks werden demnach öffentlich zugänglich sein. Zudem soll die Villa Schlieffen saniert werden. Im Gegenzug kann Döpfner einen Teil des Parks über einen Nießbrauchvertrag bis zu 60 Jahre lang privat nutzen. Die Schlösserstiftung hatte für die Sanierung keine Mittel, auch die Parkpflege übernimmt Döpfner. 

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