• Internetausfall in Potsdam: Alle Pyur-Kunden waren betroffen

Alle Internet-Kunden betroffen : Großstörung im Pyur-Netz Potsdam

Potsdamer Kunden des Telefon- und Internetanbieters Pyur waren in der Nacht auf Mittwoch ohne Anschluss und Netz. Grund war ein Planungsfehler bei Wartungsarbeiten. 

Planungsgemäß wurde an einem Glasfaserkabel gearbeitet. Man habe nicht damit gerechnet, dass das zu einem Signalausfall führt.
Planungsgemäß wurde an einem Glasfaserkabel gearbeitet. Man habe nicht damit gerechnet, dass das zu einem Signalausfall führt.Foto: Jan Woitas/dpa

Potsdam - Kein Internet, kein Telefon: Kunden des Anbieters Pyur hatten seit Dienstagabend keinen Anschluss mehr. Betroffen waren alle Pyur-Kunden in Potsdam, wie Unternehmenssprecher Mario Gongolsky auf PNN-Anfrage sagte. Nur der TV-Empfang sei nicht beeinträchtigt gewesen. Grund für die Störung war offenbar ein Planungsfehler bei Wartungsarbeiten. 

Alle Pyur-Internetkunden in Potsdam betroffen

Seit Dienstag 22 Uhr wurde planungsgemäß an einem Glasfaserkabel gearbeitet, erklärt Gongolsky. Man habe nicht damit gerechnet, dass das zu einem Signalausfall führen wurde, weil es eine redundante Verbindung gibt. Bei der Planung sei aber übersehen worden, dass auch an dieser Leitung derzeit Arbeiten stattfinden, so der Sprecher. Am Mittwochmorgen um 9 Uhr seien die Arbeiten am Glasfaserkabel beendet worden, die Potsdamer Haushalte müssten danach wieder Netz haben.

Kommende Woche wird auf digitales TV umgestellt

Fernsehkunden von Pyur müssen sich aber in der kommenden Woche auf einen Ausfall einstellen: Am 26. März, dem Dienstag, wird das Netz auf volldigitalen Empfang umgeschaltet. Dabei gebe es zwischenzeitlich jeweils kurze Versorgungsausfälle, so Mario Gongolsky. Die Umstellung passiere in den Nachtstunden, zwischen 2 und 8 Uhr. Bei Fernsehgeräten müsse danach der Sendersuchlauf neu durchgeführt werden. Internetmodems sollten wie gewohnt funktionieren. Die Modems sollen nicht ausgeschaltet werden, betont der Sprecher.

Analoge TV-Geräte können ohne eine entsprechende Aufrüstung mit einem digitalen DVB-C-Receiver nach der Umstellung nicht mehr genutzt werden, so Gongolsky: Dabei handele es sich um Flachbildgeräte, die vor 2010 gekauft wurden, sowie die noch älteren Röhrenfernsehgeräte. 

Kunden seien im Vorfeld über die Post sowie Aushänge im Haus informiert worden, zudem kann man sich bei Pyur im Internet informieren. Für weitere Fragen zur Umstellung hat das Unternehmen eine kostenlose Hotline unter 0800 777 828 299 eingerichtet.