• Wetter in Brandenburg: Am Wochenende viele Wolken und wenig Sonne

Wetter am Wochenende : Temperatursturz in Brandenburg

In Brandenburg kühlt es sich deutlich ab. Der Frühling gönnt sich eine Pause - wärmer als elf Grad wird es am Wochenende wohl nicht werden.

In den kommenden Tagen herrscht in Potsdam kein T-Shirt-Wetter mehr.
In den kommenden Tagen herrscht in Potsdam kein T-Shirt-Wetter mehr.Foto: Ottmar Winter

Potsdam - Auf den Wärmerekord folgt der Temperatursturz: Der Frühling verabschiedet sich erst einmal wieder aus Brandenburg. In den kommenden Tagen sind höchstens niedrige zweistellige Werte drin. Auch die Sonne zeigt sich kaum noch. Weil kühlere Meeresluft aus dem Norden über Brandenburg und Berlin hinwegzieht, herrscht in der Mark anders als in der Vorwoche am Wochenende kein T-Shirt-Wetter.

Am Freitag liegen die Höchstwerte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zwischen neun und elf Grad. Am Himmel zeigen sich viele Wolken. Es kann auch mal regnen.

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Am Samstag kühlt es sich weiter ab. Die Tageshöchstwerte liegen bei neun Grad. Immerhin soll es trocken bleiben. Es weht ein schwacher West- bis Nordwestwind. In der Nacht zum Sonntag sinken die Temperaturen zum Teil bis auf den Gefrierpunkt. Der Sonntag startet neblig und trüb, im Laufe des Tages kommt die Sonne häufiger durch. Mehr als elf Grad werden aber wohl nicht erreicht. Regen wird nicht erwartet.

Mehr als 20 Grad in Cottbus

Zum Vergleich: Noch am Donnerstag konnten die Menschen in Brandenburg in Parks und auf Wiesen strahlenden Sonnenschein genießen. In Cottbus wurden 20,6 Grad erreicht - ein Februar-Temperaturrekord für Brandenburg. Diesen hatte Potsdam kurzzeitig inne, nachdem in der Landeshauptstadt am Mittwoch 19,9 Grad gemessen wurden. Zuvor war es am 21. Februar 1990 in Doberlug-Kirchhain (Landkreis Elbe-Elster) 19,7 Grad warm gewesen.

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Wie der DWD mitteilte, war der Donnerstag der sechste Tag in Folge mit mehr als 20 Grad im Winter in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1881. „Ein Rekord, der von der klimatologischen Einordnung her mit der Serie der Tage mit mehr als 40 Grad im Sommer 2019 vergleichbar ist“, teilten die Meteorologen bei Twitter mit. Die alte Bestmarke lag bei drei Tagen in Serie mit mehr als 20 Grad (26. bis 28 Februar 2019).

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