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"Angenehmes Gespräch" : Woidke trifft Tesla-Chef Elon Musk

Tesla-Chef Elon Musk hat sich in Berlin mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach getroffen.

Elon Musk inmitten von Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (l.) und Dietmar Woidke.
Elon Musk inmitten von Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (l.) und Dietmar Woidke.Foto: Staatskanzlei Brandenburg

Potsdam - Tesla-Chef Elon Musk hat sich im Zuge seines Deutschlandbesuchs am Mittwochnachmittag mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (beide SPD) besprochen. Das teilte die Staatskanzlei mit.

„Es war ein sehr angenehmes und konzentriertes Gespräch. Elon Musk ist mit allen Details der Gigafabrik Grünheide befasst", sagte Woidke. In Grünheide sollen ab Sommer 2021 E-Autos produziert werden. Der Rohbau der Halle für die "Drive Unit“ steht bereits.

"Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Behörden auf Landes- und kommunaler Ebene, die dazu beitragen, dass diese für Brandenburg außerordentlich wichtige Ansiedlung gelingt. Damit bestätigen wir das Vertrauen, das Brandenburg entgegengebracht wird", so Woidke weiter.

Der Ministerpräsident verwies darauf, dass noch viel Arbeit anstehe. Planungssicherheit, Konzentration und Rechtssicherheit seien dafür maßgebend. "Die geplante Autofabrik hat bereits jetzt eine Sogwirkung. Mein Ziel bleibt: Wirtschaftswachstum und Klimaneutralität zusammenzubringen. Mit unseren erneuerbaren Energien haben wir dazu den Rohstoff der Zukunft“, sagte Woidke. Zu den nächsten wichtig Schritten zählt auch der Erörterungstermin am 23. September in Erkner.

Gespräche am Rande der Klausur der Unionsfraktionsspitze

Musk führte am Mittwochnachmittag zudem Gespräche am Rande der Klausur der Unionsfraktionsspitze. Nach dem Treffen begrüßte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus die Zusammenarbeit deutscher Unternehmen mit dem Tesla-Konzern. Es sei wichtig, dass Deutschland bei neuen Technologien international vernetzt sei, sagte der CDU-Politiker. Und es sei gut, dass deutsche Maschinenbauer mit dem Tesla-Konzern kooperierten.

Musk, der für ein paar Tage nach Deutschland gekommen ist, würdigte die Zusammenarbeit zwischen Tesla und dem Biotech-Unternehmen Curevac. Er verwies auf eine von der Firma Tesla Grohmann Automation und Curevac entwickelte Maschine im Foyer des Klausurgebäudes, die voll automatisiert Impfstoff produziert. Der Tesla-Chef sprach von einer wirklich revolutionären Technologie. Brinkhaus sagte, er hoffe, dass die Maschine im Kampf gegen das Corona-Virus helfen könne. (mit dpa)

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