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Hamburg - Die Entscheidung über die Nachfolge an der Spitze des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS dürfte sich weiter verzögern. Der neue Verwaltungsrat werde sich erst im April konstituieren und dann wohl Ende Mai entscheiden, sagte EADS-Chef Louis Gallois am Dienstag bei der gemeinsamen Jahrespressekonferenz mit der Tochter Airbus in Hamburg.

Überraschend positive ZEW-Konjunkturerwartungen haben den deutschen Aktienmarkt am Dienstag beflügelt. Der Dax kletterte auf den höchsten Stand seit Ende Oktober und hielt sich zum Handelsschluss 1,8 Prozent höher bei 6332 Punkten.

Beim ersten Verkauf von Anleihen nach dem Verlust der Top-Bonitätsnote hat sich Europas Rettungsfonds EFSF problemlos frisches Geld besorgen können. Gut 1,5 Milliarden Euro für sechs Monate sammelte der Fonds am Dienstag ein, der Zinssatz lag bei 0,2664 Prozent.

Nomen est omen. „Nicht als Zahlungsmittel einsetzbar“ steht in kyrillischen Buchstaben sinngemäß auf dieser Blüte, die die Bundesbank eingezogen hat. Foto: dpa

Lediglich gut zehn Prozent der Blüten werden im Einzelhandel als solche erkannt. Die Fälscher werden immer besser.

Von Carla Neuhaus
1400 öffentliche Ladesäulen soll es 2015 allein in Berlin geben. Foto: dapd

Berlin - Mit der Unterstützung von 257 Firmen, Hochschulen, Vereinen und Verbänden will Berlin-Brandenburg ein Schaufenster für den Elektroverkehr der Zukunft werden. Neben dem Potenzial für Wachstum und Arbeitsplätze, das dem Elektroauto zugeschrieben wird, geht es dabei um eine Menge Geld: Die Bundesregierung fördert die Schaufensterregionen mit 180 Millionen Euro.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag dem Rundumschlag von Standard & Poor's (S&P) gegen die Eurozone getrotzt. Der Dax baute im Handelsverlauf seine Gewinne aus und schloss 1,2 Prozent höher bei 6220 Punkten.

Steht Deutschland nur deshalb so gut da, weil die Unternehmen seit Jahren so geringe Löhne zahlen? Geht es vor allem den Schuldenländern so schlecht, weil es der Bundesrepublik so gut geht?

Wie lange schützt der Rettungsschirm den angeschlagenen Euro?

Die Herabstufung Frankreichs bringt den provisorischen Rettungsschirm EFSF in Bedrängnis. Er hat nun seine Bestnote verloren, und muss damit voraussichtlich höhere Zinsen bieten. Das könnte die Euro-Rettung erschweren.

Von Carsten Brönstrup