Mit 200 Kilometern pro Stunde : Autofahrer flüchtet vor Berliner Polizei bis nach Brandenburg

Weil er der Kontrolle entkommen wollte, lieferte sich ein 54-Jähriger eine regelrechte Verfolgungsjagd mit der Polizei – von Lankwitz bis Ludwigsfelde.

Ein Polizist hält bei einer Sonderkontrolle eine Polizeikelle.
Ein Polizist hält bei einer Sonderkontrolle eine Polizeikelle.Foto: picture alliance/dpa

Nach einer versuchten Kontrolle in Berlin-Lankwitz ist ein Autofahrer vor der Polizei geflüchtet und erst in Ludwigsfelde im Landkreis Teltow-Fläming gestoppt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war eine Streife am Vorabend wegen auffälligen Fahrverhaltens in der Gallwitzallee auf den 54-Jährigen aufmerksam geworden. Als die Polizisten den Fahrer kontrollieren wollten, raste er in Richtung Marienfelde davon.

Die Polizeistreife nahm die Verfolgung auf. Der 54-Jährige fuhr dabei immer wieder über rote Ampeln und rammte mindestens ein parkendes Auto in der Attilastraße in Mariendorf.

Zudem fuhr er gegen ein Polizeiauto, das sich quer auf die Straße gestellt hatte, um den Flüchtigen zu stoppen. Der Mann fuhr dann weiter Richtung Ludwigsfelde. Da er teilweise mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde unterwegs war, verloren die Polizisten ihn aus den Augen.

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In Ludwigsfelde entdeckten sie das Auto wieder und nahmen den Mann fest.

Dabei stellten sie fest, dass er keinen Führerschein besaß und gegen ihn eine Fahndung zur Aufenthaltsermittlung vorlag, weil er aus einem Krankenhaus verschwunden war. Zudem stellten sie Betäubungsmittel sicher und beschlagnahmten das Fahrzeug. (dpa)