Erlebnisressort in Dahme-Spreewald : Tropical Islands könnte ab Mitte Juni wieder öffnen

Das „Tropical Islands“ hofft auf die nächste Corona-Verordnung. Ab Mitte Juni soll geöffnet werden. Tagestickets gibt es schon. 

Ausblick auf Öffnung. Monatelang war der Indoor-Freizeitpark geschlossen.
Ausblick auf Öffnung. Monatelang war der Indoor-Freizeitpark geschlossen.ZB

Angesichts der gegenwärtigen Witterung erwärmt diese Nachricht viele: Europas größte tropische Urlaubswelt im Landkreis Dahme-Spreewald könnte bereits in wenigen Wochen wieder öffnen. Zwar zählt das „Tropical Islands“ wegen der riesigen Ausmaße der Halle, in der es untergebracht ist, als Freifläche, aber eben nicht als Freibad. 

 „Wir sind ja ein Erlebnis-Resort, das eine ganze Reihe Attraktionen mehr anbietet als die normalen Freibäder", sagt Unternehmens-Sprecher Matthias Möller. "Aber wir gehen fest davon aus, dass sich das Infektionsgeschehen weiterhin positiv entwickelt und wir deshalb in der nächsten Corona-Verordnung am 9. Juni berücksichtigt werden.“

Dann würde man wahrscheinlich noch ein paar Tage brauchen, aber so ab Mitte Juni sollte der Betrieb wieder losgehen, schätzt der Sprecher. Online kann man Tagestickets bereits ab dem 18. Juni buchen, was sich auch empfehle, da die Besucherzahl zunächst begrenzt sein wird. 

„Wir gehen mal von maximal 3000 Gästen aus – das ist etwa die Hälfte unserer Kapazität“, sagt Möller. Sollte es doch noch später werden mit der Öffnung, könne man bereits gebuchte Tickets kostenlos umbuchen oder stornieren.

Um alles wieder hochzufahren, werden die rund 550 Mitarbeiter des Tropical Islands zum 1. Juni aus der Kurzarbeit geholt – und alle Hände voll zu tun haben, schließlich war das Resort monatelang geschlossen. Und natürlich ist die Öffnung wie schon im Vorjahr mit einem strengen Hygienekonzept verbunden. 

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Zwar könne im chlorierten Wasser selbst nichts passieren, sagt der Sprecher, es wirke desinfizierend. Aber in den Restaurants oder anderen Plätzen gelten sowohl die Abstandsregeln wie auch die Maskenpflicht auf dem Weg vom und zum Sitzplatz. Außerdem plane man gerade ein Testzentrum, das nicht nur den Gästen und dem Personal, sondern auch den Einwohnern der umliegenden Dörfer sowie anderen Besuchern des Spreewalds zur Verfügung stehen könnte.

Oft wurde Möller in diesen Tagen auch gefragt, ob der Campingplatz und die Ferienhäuser vielleicht schon Pfingsten öffnen. „Die Nachfrage war da, kein Zweifel“, sagt er. „Aber wir hatten das bereits durch Marktforscher prüfen lassen und die waren zu dem Ergebnis gekommen, dass das wirtschaftlich nichts bringt.“

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So müssen sich die Fans des Indoor-Freizeitparks, den man von Berlin aus bequem mit der Bahn, aber auch mit dem Auto auf der A13 erreichen kann, noch ein paar Wochen gedulden. Um die Auslastung ist Möller dann nicht bange. 

„Die Besucher werden kommen“, sagt er. „Der Sommer ist immer unsere Hauptsaison.“ Die Ausfälle des ersten Halbjahrs ließen sich zwar nicht mehr kompensieren, aber wenigstens könne man wieder so viel Geld verdienen, dass weiterhin keine Mitarbeiter entlassen werden müssten.