• VfL Potsdam: Wieder zurück in die alte Halle

VfL Potsdam : Wieder zurück in die alte Halle

Eigentlich wollte der Handball-Drittligist VfL Potsdam sein Heimspiel gegen den MTV Braunschweig wie üblich in der MBS-Arena austragen. Doch das klappt wegen einer Terminverlegung nicht. Stattdessen muss der VfL umziehen - zum zweiten Mal diese Saison.

Bereits ein erfolgreicher Umzug. Im November hatte der VfL in der Mann-Allee-Halle gegen Schwerin gewonnen.
Bereits ein erfolgreicher Umzug. Im November hatte der VfL in der Mann-Allee-Halle gegen Schwerin gewonnen.Foto: Julius Frick

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison kann der VfL Potsdam ein Heimspiel nicht in seinem richtigen Zuhause bestreiten. Der Handball-Drittligist muss die ursprünglich für den Freitag angedachte Partie gegen den MTV Braunschweig auf Samstagabend um 19 Uhr verlegen. Da genau zum selben Zeitpunkt die MBS-Arena schon durch das Frauenvolleyball-Bundesligamatch des SC Potsdam gegen Suhl belegt ist, bleibt den Adlern nichts anderes übrig als in ihre einstige Heimstätte – die Sporthalle Heinrich-Mann-Allee – auszuweichen.

Dort hatte der VfL Mitte November auch sein Duell mit den Mecklenburger Stieren Schwerin austragen müssen, nachdem vorab ein neuer Austragungstermin bestimmt worden war, die MBS-Arena allerdings für diesen nicht zur Verfügung stand. Damals sah man beim Potsdamer Verein die Rückkehr zu den Wurzeln als kleines nostalgisches Abenteuer an – letztlich wurde es ein erfolgreiches. Mit 33:31 gewann der VfL das packende Spiel gegen Schwerin. Anschließend meinte der auf Linksaußen agierende Torjäger Julius Dierberg: „Es war geil, hier zu spielen, denn es ist eine wirklich tolle Atmosphäre aufgekommen.“

"Unglücklich gelaufene Terminabsprache"

Nichtsdestotrotz hätten es die Clubverantwortlichen lieber bei einer einmaligen Ausnahme belassen. „Schön ist das nicht. Wir haben ja auch eine Verpflichtung unseren Sponsoren gegenüber. Durch den Umzug können wir leider nicht das nötige Ambiente für ihre Werbeflächen bieten“, sagt VfL-Geschäftsstellenleiter Christian Barth. „Noch öfter sollte so etwas nicht vorkommen. Diesmal kam es durch eine aus unserer Sicht unglücklich gelaufene Terminabsprache zwischen den Vereinen zustande.“ Aber ob nun MBS-Arena oder Mann-Allee-Halle, eines wird sich für das Potsdamer Team gewiss nicht ändern: Als Tabellenfünfter ist der VfL gegen den zwölftplatzierten Aufsteiger der Favorit – ein Sieg ist das klare Ziel.