• SV Babelsberg 03 empfängt Rot-Weiß Erfurt: Nulldrei will mit Leidenschaft zum ersten Saisonsieg

SV Babelsberg 03 empfängt Rot-Weiß Erfurt : Nulldrei will mit Leidenschaft zum ersten Saisonsieg

Zehnmal gespielt, aber noch kein Mal gewonnen: Dies ist das unrühmliche Alleinstellungsmerkmal des SV Babelsberg 03 in der Regionalliga Nordost. Nun geht es gegen Rot-Weiß Erfurt - mit einem Akteur, der eigentlich bei den Thüringern spielen sollte.

Rolle rückwärts. Bogdan Rangelovs (M.) Wechsel von Babelsberg nach Erfurt kam im Sommer nicht zustande.
Rolle rückwärts. Bogdan Rangelovs (M.) Wechsel von Babelsberg nach Erfurt kam im Sommer nicht zustande.Foto: Sebastian Gabsch

Potsdam - Auch wenn zuletzt das 3:3-Remis auswärts gegen Hertha BSC II für den Fußball-Regionalligisten SV Babelsberg 03 aufgrund des spät kassierten Ausgleichstreffers ein bitteres Ende fand, zog Marco Vorbeck viel Positives aus der Leistung seiner Mannschaft. „Die Leidenschaft hat gestimmt. Das ist entscheidend“, sagte der Nulldrei-Trainer. „Schaffen wir das genauso im nächsten Spiel, holen wir endlich unseren ersten Erfolg.“ Der nach zehn Saisonpartien als einziges Team der Liga noch sieglose SVB empfängt am Samstag Rot-Weiß Erfurt im Karl-Liebknecht-Stadion. Anpfiff ist um 13.30 Uhr.

Der Traditionsverein aus Thüringen hängt im Gesamtbild ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Nur zwei Siege stehen je vier Unentschieden und Niederlagen gegenüber. Für die fünfte Pleite der Rot-Weißen könnte nun ein Akteur sorgen, der eigentlich im Dress der Erfurter hätte spielen sollen: Bogdan Rangelov. Der Serbe war im Winter zum SVB gekommen, absolvierte eine starke Rückrunde und entschloss sich dann für einen Wechsel zur neuen Saison nach Erfurt. Doch weil er sich im Sommer einen Kniescheibenbruch zuzog, verzichtet RWE noch auf die Verpflichtung. Rangelov wurde daraufhin in Babelsberg mit offenen Armen zurückempfangen. Nach überstandener Rehaphase kam er dann in den vergangenen beiden Partien als Einwechsler zum Zug und setzte mit viel Kampf- sowie Offensivkraft gleich gute Akzente. „Er wird uns sehr stark helfen“, betonte auch SVB-Präsident Archibald Horlitz.