• Schwimmsport in Potsdam und Deutschland: Mit Bestzeit ins WM-Finale

Schwimmsport in Potsdam und Deutschland : Mit Bestzeit ins WM-Finale

Der Potsdamer Rückenschwimmer Christian Diener hat es bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in China unter die besten Acht des 100-Meter-Rennens geschafft. Dabei kratzte er an einer magischen Marke. Derweil ist der Deutsche Schwimm-Verband führungslos. 

Das geht gut los. Christian Diener bewies gleich zum WM-Auftakt starke Form.
Das geht gut los. Christian Diener bewies gleich zum WM-Auftakt starke Form.Foto: Patrick B. Kraemer/dpa

Hangzhou/Bonn - Starker Auftakt von Schwimmer Christian Diener bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft: Am ersten Tag der Titelkämpfe qualifizierte sich der Rückenspezialist des Potsdamer SV mit persönlicher Bestzeit für den Endlauf über 100 Meter am Mittwoch. In Hangzhou/China schwamm der Olympiafinalist am Dienstag als Siebtschnellster der Halbfinals 50,04 Sekunden und verbesserte damit seine eigene Top-Marke aus dem Jahr 2014 um sechs Hundertstelsekunden. „Das war schon ein geiles Rennen“, sagte er. „Jetzt freue ich mich auf das Finale.“ Der 25-Jährige ist der einzige Potsdamer WM-Starter. Ab Donnerstag findet parallel zum Welt-Championat die Deutsche Kurzbahn-Meisterschaft in Berlin statt – der PSV hat dafür 15 Aktive und drei Staffeln gemeldet.

Derweil wurde am vergangenen Wochenende auf dem außerordentlichen Verbandstag des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) die geplante Beitragserhöhung (PNN berichteten) nicht abgesegnet. Der Badische Schwimmverband hatte stattdessen die Vertagung der Entscheidung auf den nächsten Verbandstag im Mai 2019 beantragt – dem wurde zugestimmt. Daraufhin traten DSV-Präsidentin Gabi Dörries und ihre Vizepräsidentin für Finanzen Andrea Thielenhaus zurück. Mit der Beitragserhöhung von jährlich 60 Cent pro Mitglied wollte Dörries dem finanziell angeschlagenen DSV mehr Eigenmittel verschaffen. Der Landesschwimmverband Brandenburg hatte im Vorfeld seine Zustimmung für diesen Plan erklärt. (mit dpa)