• Das Germania-Ringerteam ist das jüngste der Liga: Harte Gummibären

Das Germania-Ringerteam ist das jüngste der Liga : Harte Gummibären

Mit einem überraschend klaren 17:10-Auswärtserfolg beim langjährigen Erstligisten SV Luftfahrt Berlin sowie einem ungefährdeten Heimsieg gegen Auerbach sind die Ringer des RC Germania Potsdam in die neue Regionalligasaison gestartet. Doch warnt Trainer Hans-Joachim Schmiege vor zu großen Erwartungen: „Die Vizemeisterschaft von 2014 werden wir kaum wiederholen können, denn wir haben uns stark mit Eigengewächsen verjüngt.“

Der Nachwuchs soll unter anderem die Freistilringer Stefan Barde und Robert Gleich ersetzen, die ihre sportliche Laufbahn beendet haben. Die sieben, noch jugendlichen Neulinge „sollen behutsam mit entsprechenden Gegnern für die Zukunft aufgebaut werden und von unseren gestanden Kämpfern lernen“, so Schmiege. Mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 20 Jahren stellt Germania das jüngste Regionalligateam, was ihnen bei einer ähnlichen Saison schon einmal den Namen der „Gummibärchenbande“ einbrachte. „Wenn wir uns am Saisonende im Dezember zwischen dem dritten und fünften Platz bewegen, wäre es ein Erfolg und eine realistische Platzierung“, benennt der Trainer die eigene Zielsetzung in dieser sehr ausgeglichen besetzten Liga.

Neu ist in diesem Jahr der Austragungsmodus dieser regionalen Meisterschaft, einschließlich des Auf- und Abstieges. Statt zwei Fünferstaffeln gibt es jetzt nur eine Gruppe aus neun Teams, die Hin-und Rückkämpfe bestreiten. Potsdams gegnerische Mannschaften wie Leipzig/Großlehna, Luftfahrt Berlin sowie der KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt „sind durchweg in der Breite mit teilweise erfahrenen Bundesligaringern bestens besetzt“, bemerkt RC-Trainer Schmiege. Das werde eine Herausforderung. G.P.

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.