• Potsdam: So kämpft die Stadt gegen Hundekot auf Grünflächen

Stinkendes Ärgernis : Potsdam kämpft mit Schildern gegen Hundekot

Immer wieder gehen bei der Stadt Potsdam Beschwerden über Hundekot in Grünanlagen und auf Spielplätzen ein. Neue Schilder sollen auf das Problem aufmerksam machen.

Christian Müller
Dieses Schild wurde in der Brandenburger Vorstadt aufgestellt. Es ist nicht das einzige dieser Art in der Stadt.
Dieses Schild wurde in der Brandenburger Vorstadt aufgestellt. Es ist nicht das einzige dieser Art in der Stadt.Foto: Hajo von Cölln

Potsdam - Es ist ein stinkendes Dauer-Ärgernis: Immer wieder lassen Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Tiere einfach in der Gegend rumliegen. Im Rahmen der Kampagne "Saubere Stadt" will Potsdam der Sache endlich Herr werden und hat deswegen nun 15 Schilder mit der Mahnung "Das ist unser Potsdam und nicht Ihr Hundeklo" aufgestellt.

Zusätzlich stehen im Stadtgebiet noch 15 Schilder mit dem Satz: "Das ist Potsdam und nicht Ihr Müllplatz". "Sie sind an Stellen aufgestellt, wo es immer wieder besonders viele Probleme mit Hundekot beziehungsweise illegaler Müllablagerung gab. Die Schilder sollen auf das Problem aufmerksam machen und zum Nach- und Umdenken anregen", teilte Pressesprecherin Christine Homann den PNN mit. "Die Schilder werden seit 2017 aufgestellt. Pro Schild fallen circa 70 Euro Kosten an."

Insgesamt schlugen für die Aktion bisher also rund 2100 Euro zu Buche. Schilder stehen unter anderem in Babelsberg, Schlaatz, Potsdam West, Groß Glienicke oder auch der Innenstadt.

Immer wieder Beschwerden über Hundekot

Im August hatte die Stadt mitgeteilt, dass immer mehr Hundebesitzer die aufgestellten Hundekottütenspender und öffentlichen Abfallbehälter für die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nutzen.

Dennoch würden immer noch sehr viele Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über Hundekot in Grünanlagen auf Spielplätzen, auf Grünstreifen, Gehwegen und privaten Vorgärten eingehen. "Das ist nicht nur ein unerfreulicher Anblick und eine Geruchsbelästigung, sondern auch potenziell gesundheitsschädlich", hieß es in der Pressemitteilung.