• Sommer in Potsdam: Falschparkern an Badestellen droht Strafe

Sommer in Potsdam : Falschparkern an Badestellen droht Strafe

Falschparker an Badestellen haben in den vergangenen Jahren immer wieder für Ärger gesorgt: Potsdams Ordnungsamt will bei Verstößen wieder abschleppen.

In Groß Glienicke ging die Stadt im Vorjahr gegen Falschparker an der dortigen Badewiese vor.
In Groß Glienicke ging die Stadt im Vorjahr gegen Falschparker an der dortigen Badewiese vor.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Angesichts des warmen Sommerwetters hat das Potsdamer Ordnungsamt an Autofahrer appelliert, beim Parken an Badestellen auf Rettungswege zu achten. Man werde die Freihaltung der Rettungswege verstärkt kontrollieren und bei groben Verkehrsverstößen die entsprechenden Fahrzeuge konsequent abschleppen lassen, ließ Ordnungsdezernentin Brigitte Meier (SPD) in einer Mitteilung des Rathauses wissen.

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht's zur kostenlosen Bestellung.]

Es würden bereits „vermehrt grobe Parkverstöße in der Nähe der Gewässer“ registriert, heißt es dort weiterhin. Bei den genannten Ordnungswidrigkeiten riskierten die Falschparker dabei – neben einem Knöllchen – „auch persönliche Nachteile für sich und die anderen Erholungssuchenden“, indem zum Beispiel Rettungsfahrzeuge durch parkende Autos behindert werden. „Wo gebadet wird, passieren auch Unfälle.“ 

Rettungswege unbedingt freihalten

Das Ordnungsamt weist zudem darauf hin, dass insbesondere Rettungswege unbedingt freizuhalten seien, damit im Notfall eine ungehinderte Anfahrt für die Rettungskräfte garantiert und schnelle Hilfe geleistet werden könne. Zudem könne auch der Busverkehr in den nördlichen Ortsteilen nur sichergestellt werden, wenn die Straßen dort entsprechend befahrbar seien.

Aufgrund der eingeschränkten Parkmöglichkeiten in Ufernähe empfiehlt das Ordnungsamt, Wege möglichst nicht mit dem Auto, sondern mit dem öffentlichen Nahverkehr oder mit dem Fahrrad zu bewältigen. Ähnliche Aufrufe für mehr Rücksichtnahme hatte die Stadtverwaltung bereits in den vergangenen Jahren veröffentlicht. 

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.