• Probleme auf dem Wohnungsmarkt: Das sagen internationale Studenten und Wissenschaftler über Potsdam

Probleme auf dem Wohnungsmarkt : Das sagen internationale Studenten und Wissenschaftler über Potsdam

431 ausländische Gäste wurden im vergangen Jahr zur ihrer Lebenssituation in der Landeshauptstadt befragt. Am Mittwoch wurden die Ergebnisse veröffentlicht - sie geben ein gemischtes Bild ab. 

Viele fühlen sich in Potsdam wohl, doch der Wohnungsmarkt bleibt eine hohe Hürde. 
Viele fühlen sich in Potsdam wohl, doch der Wohnungsmarkt bleibt eine hohe Hürde. Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Potsdam schneidet bei Studierenden und Wissenschaftler aus dem Ausland mittelmäßig ab. Zwar bietet die Stadt viel Grün, eine gute Kinderbetreuung und Schulversorgung sowie ausreichend Schutz vor Kriminalität. Doch um überhaupt in Potsdam leben zu können, braucht es eine bezahlbare Wohnung - die zu finden, ist äußerst schwer. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Studie „Internationales Wohnen, Living in Potsdam“ hervor, bei der 431 sogenannte „Internationals“, die in Potsdam studieren und arbeiten, im vergangenen Jahr zur Lebensqualität in der Stadt befragt worden sind. Am unzufriedensten sind die ausländischen Gäste mit Potsdams Nachtleben. 

Anbindung an öffentlichen Nahverkehr ist wichtig bei der Wohnungssuche

Gefragt wurden die  internationalen Studierenden, Doktoranden und Wissenschaftler auch, wie wichtig ihnen bestimmten Wohnkriterien sind. Den Ergebnissen zufolge haben eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, der Internetzugang sowie ein eigenes Bad und Einkaufsmöglichkeiten einen hohen Stellenwert bei der Wohnungssuche. Weil derartige Kriterien zu bezahlbaren Preisen auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt rar sind, würden viele nach Berlin ausweichen, heißt es in der Studie. 

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An der Umfrage teilgenommen haben Studierende und Wissenschaftler aus 75 Ländern. Der Großteil der Befragten waren Studierende und Doktoranden. Initiiert hat die Befragung eine Arbeitsgruppe des Wissenschaftsnetzwerk "Potsdamer Willkommensregion", darin sind unter anderem Mitarbeiter der Landeshauptstadt sowie der Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen vertreten. Aus den Ergebnissen sollen jetzt Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.  

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