• Pro Potsdam startet Architektenwettbewerb: Neue Halle für den Sportpark Luftschiffhafen

Pro Potsdam startet Architektenwettbewerb : Neue Halle für den Sportpark Luftschiffhafen

Im Luftschiffhafen soll eine neue Halle mit einer Fläche von 2000 Quadratmetern und einer Tribüne mit 199 Plätzen entstehen. Architekten können ab sofort ihre Vorschläge einreichen.

Blick auf die Leichtathletikhalle im Luftschiffhafen.
Blick auf die Leichtathletikhalle im Luftschiffhafen.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Die kommunale Bauholding Pro Potsdam will auf dem Areal des Luftschiffhafens eine neue Schulsporthalle errichten lassen. Ein dafür nötiger Architektenwettbewerb ist nun im Ausschreibungsportal der Europäischen Union veröffentlicht worden. Mit der Halle solle das Angebot in dem Sportpark „abgerundet werden“, heißt es in dem Wettbewerbsaufruf. Vor Ort befindet sich auch die überregional bekannte Eliteschule des Sports, in der Talente aus ganz Deutschland ausgebildet werden.

"Eine anspruchsvolle Gebäudekomposition und Fassade"

Die Halle, die auch von Leistungssportlern genutzt werden soll, wird laut der Ausschreibung insgesamt über eine nutzbare Fläche von rund 2000 Quadratmetern verfügen und eine Tribüne mit 199 Plätzen besitzen. „Es wird ein Entwurf mit hoher architektonischer Qualität und repräsentativer Außenwirkung erwartet“, heißt es in der Ausschreibung weiter. Der Standort am Olympischen Weg, der Mittelallee des Sportparks, gegenüber des denkmalgeschützten Eingangstors fordere „eine anspruchsvolle Gebäudekomposition und Fassade“, so die Pro Potsdam, deren Tochterunternehmen Luftschiffhafen GmbH den Sportpark betreibt. Bis zum 17. März 2020 können Interessenten sich dabei beteiligen, man rechnet mit mindestens 15 Bewerbern. Der Sieger erhält 10.000 Euro. Zur Jury gehören unter anderem Sortdezernentin Noosha Aubel (parteilos), Pro-Potsdam-Geschäftsführer Bert Nicke, Stadtplanungschef Andreas Goetzmann und drei Architekten. Die Jury will sich dabei voraussichtlich im Juni entscheiden, heißt es in den Wettbewerbsunterlagen weiter.

Der Sportpark wird seit Jahren entwickelt. So will der Landessportbund (LSB) bis 2022 ein „Haus des Brandenburgischen Sports“ auf dem Gelände errichten – damit sollen auch Räume für die Europäische Sportakademie Land Brandenburg samt der Fachhochschule für Sport und Management geschaffen werden. Dies fördert allein das Land mit 8,1 Millionen Euro.


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