• L´Osteria in Potsdam: Italien an der Havel

L´Osteria in Potsdam : Italien an der Havel

Authentisches Flair, große Pizzen: L’Osteria feierte nun die offizielle Eröffnung im Humboldt-Quartier am neuen Otto-Braun-Platz. Die PNN haben sich dort einmal umgesehen.

Andrea Lütkewitz
Eine Pizza in der L’Osteria in Potsdam reicht locker für zwei.
Eine Pizza in der L’Osteria in Potsdam reicht locker für zwei.Foto: J. Bergmann

Potsdam - Auch, wenn es hinter den Bauzäunen derzeit noch nicht ganz sichtbar ist: Das Humboldt-Quartier füllt sich langsam mit Leben. Schon seit Mitte September können Besucher der historischen Mitte zwischen Landtag und dem künftigen Palazzo Barberini in der L’ Osteria Potsdam am Otto-Braun-Platz 1 traditionelle italienische Küche genießen. Am Mittwochabend wurde nun offiziell die Eröffnung gefeiert; erwartet wurden dazu rund 300 Gäste.

Klassiker und Moderne bei L´Osteria

„Wir legen Wert auf ein gemütliches Ambiente, in dem jeder willkommen ist“, sagt Silvio Beiler, der das Restaurant mit insgesamt 35 Mitarbeitern betreibt. Insgesamt seien dafür rund 1,4 Millionen Euro investiert worden. Herausgekommen ist ein Mix aus klassischen italienischen und modernen Möbeln und Accessoires mit Plätzen für 160 Gäste.

L’Osteria ist mit insgesamt 48 Restaurants in Deutschland und Österreich vertreten. Die Speisekarte ist – abgesehen von einer Wochenkarte mit wechselnden Gerichten – überall gleich. Dennoch legen Silvio Beiler und Friedemann Findeis, Geschäftsführer der Restaurant-Kette, Wert auf ein individuelles und intimes Flair vor Ort.

Übergroße Pizzen an der Alten Fahrt

Dies scheint an der Alten Fahrt ganz gut gelungen: An großen und schweren Holztischen oder in kleineren Sitzecken mit Lounge-Charakter werden für 7,50 bis 11,50 Euro Pizzen serviert, die weit über den ohnehin schon großen Teller hinausragen. Der Wein wird wie auf dem Lande in Italien in kleinen Gläsern serviert, in „Zahnputzbechern“, wie Findeis lachend sagt.

Bei der Zubereitung der Speisen kann zugesehen werden: In einer offenen Küche werden Teige geknetet und in den Steinofen geschoben, dabei geht es laut und lebhaft zu. „Das ist so gewollt“, sagt Beiler, „wir wollen ein lebendiger Ort mit familiärer Atmosphäre sein.“ Deshalb sei das Restaurant nicht unbedingt der richtige Platz für Heiratsanträge, wohl aber einer für gesellige und familiäre Zusammenkünfte, fügt er hinzu. Auch eine Lese- und eine Spiele-Ecke für Kinder tragen zu dieser Atmosphäre bei.

Terrasse öffnet erst im Frühjahr 2016

Auf eine Besonderheit müssen die Restaurantbesucher jedoch noch warten: Die Terrasse an der Promenade eröffnet erst im Frühjahr 2016 mit 150 Plätzen. Dann kann auch der Ausblick auf die Havel und die Freundschaftsinsel genossen werden.