• Kritik an Standorten: Land plant 29 kostenlose W-Lan-Hotspots in Potsdam

Kritik an Standorten : Land plant 29 kostenlose W-Lan-Hotspots in Potsdam

Die W-Lan-Hotspots in Potsdam sollen ausgebaut werden. Doch die geplanten Standorte seien nicht ausreichend und wenig bürgerfreundlich, kritisiert der CDU-Landtagsabgeordnete Steeven Bretz.

In Potsdam sollen 29 Hotspots eingerichtet werden.
In Potsdam sollen 29 Hotspots eingerichtet werden.Foto: Martin Schutt/dpa (Symbolbild)

Potsdam - Wenig ambitioniert und nicht bürgerfreundlich: Mit Kritik am Ausbau von kostenlosen W-Lan-Hotspots in Potsdam hat sich der Potsdamer Landtagsabgeordnete und CDU-Generalsekretär Steeven Bretz zu Wort gemeldet. 

Anlass ist die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage von Bretz und dessen Fraktionskollegen Dierk Homeyer. Darin teilt die Landesregierung mit, dass in Potsdam 29 sogenannte W-Lan-Hotspots mit einer Reichweite von 100 Metern eingerichtet werden sollen. Darüber hinaus bestehe „keine weitere Planung“.

Kritik an der Auswahl der Standorte

„Das ist für einen wachsenden Wissenschafts- und Dienstleistungsstandort wenig ambitioniert“, sagte Bretz. Er kritisiert auch die Auswahl der Standorte: Zwar seien Sehenswürdigkeiten wie Schloss Sanssouci oder das Hans Otto Theater ausgewählt worden. 

„Für die Potsdamer Bürger wären aber Standorte wie das Klinikum „Ernst von Bergmann“ oder die Bahnhöfe im Alltag mindestens genauso wichtig“, so Bretz. Er hätte sich deshalb mehr bürgerfreundliche Hotspots gewünscht. 

Wirtschaftsministerium plante ursprünglich 1500 Hotspots

Die Hotspot-Initiative des Wirtschaftsministeriums sei ein Tropfen auf den heißen Stein. Im April 2018 hatte das Ministerium angekündigt, landesweit bis zu 1500 Hotspots aufzubauen. Inzwischen ist von nur noch etwa 1200 die Rede.

 Die Zahl habe auf Schätzungen basiert, so die Landesregierung. Es habe sich herausgestellt, dass von den touristischen Hauptzielen nicht alle realisiert werden können. Eine Übersicht über bereits aktive Hotspots findet sich hier >>

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Die Potsdamer Voltaire-Schule arbeitet beispielhaft mit Computern. Zwei Ministerinnen überzeugten sich vor Ort. Dabei klappte allerdings nur scheinbar alles wie geplant. 

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