• Kommentar über Wissenschaft als Standortfaktor: Gut angelegt

Kommentar über Wissenschaft als Standortfaktor : Gut angelegt

Mit 5,5 Millionen Euro werden unter dem Label Go:Up innovative Projekte am Unistandort Golm gefördert. Eine gute Anlage, findet PNN-Redakteur Marco Zschieck

Am Potsdamer Uni-Standort in Golm soll es sprichwörtlich weiter aufwärts gehen. Am Montag wurde der Startschuss für den Go:Up genannten Innovationscampus gegeben. Künftig soll dort an neuen Konzepten für Bildung, Technologie und Gesellschaft gefeilt werden. Dafür gibt es eine Fünf-Millionen-Euro-Förderung vom Bund. Das neue Projekt ist schon an sich eine gute Sache – setzt es sich doch mit Fragen auseinander, deren Beantwortung wichtig für die Zukunft ist. Beispielsweise wie Technologien das Zusammenleben verändern.

Aber die erneute Förderung wirft auch ein Schlaglicht darauf, was in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten vor Ort entstanden ist. Ein Wissenschaftsstandort von großer Ausstrahlung mit 9000 Studenten und 3000 Mitarbeitern. Die 400 Millionen Euro Investition seit 1990 waren gut angelegt. Und Potsdam selbst ist der größte Profiteur: Die Wissenschaft trägt erheblich zu Attraktivität der Stadt bei. Nicht zu vergessen ist, dass die Bildungs- und Forschungslandschaft auch eine Reihe von gut bezahlten Jobs gebracht hat. Das kann man auch in den aktuellen Zahlen zu den Durchschnittseinkommen ablesen. Da ist Potsdam im Land Brandenburg weit vorn – und das, obwohl es kaum Jobs in hochproduktiven Industriebetrieben gibt.

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Bericht:  „Golm rocks“

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