• Hundekot: 78 Anzeigen gegen Potsdams Hundebesitzer

Hundekot : 78 Anzeigen gegen Potsdams Hundebesitzer

In diesem Jahr hat es bislang 78 Anzeigen gegen Potsdams Hundebesitzer gegeben, weil sie den Kot ihrer Vierbeiner nicht entsorgt haben. Die Stadt ist dennoch zufrieden.

Symbolfoto: Ronny Budweth

Potsdam - Die von der Stadt aufgestellten Hundekottütenspender und öffentlichen Abfallbehälter werden von Hundehaltern immer häufiger genutzt, um kostenlos und einfach die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entsorgen. Diesen steigenden Verbrauch der „roten Tüten“ aus den insgesamt knapp 150 Spendern hat die Stadtverwaltung nun in einer Mitteilung gelobt. Gleichwohl gebe es aber immer noch viele Beschwerden von Bürgern über Hundekot in Grünanlagen oder auf Spielplätzen. Solche Hinterlassenschaften seien nicht nur eine Geruchsbelästigung, sondern auch potenziell gesundheitsschädlich, hieß es weiter. Bislang hat es in diesem Jahr 78 Anzeigen gegen Hundehalter gegeben. 2018 waren es im gesamten Jahr 483. 

Biologisch abbaubare Tüten zu teuer

Im vergangenen Jahr hat die Stadt insgesamt 608.200 Tüten in Potsdam zur Verfügung gestellt, ihr Einkaufspreis lag bei 5249 Euro. Geprüft hat die Stadt außerdem, ob die Plastiktüten durch biologisch abbaubare Tüten ersetzt werden sollen. Dabei sei der Einsatz von Papiertüten als unverhältnismäßig teuer erachtet worden, teilt das Rathaus auf Anfrage mit. Die Kosten würden um das 17-fache steigen, hieß es.