• Potsdamer Energieversorger zählt Vattenfall an

Energieversorgung in Potsdam : Einstweilige Verfügung gegen Vattenfall

Zweifelhafte Abwerbungsversuche: Der schwedische Konzern Vattenfall hat laut der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) eine Frist für gütliche Einigung verstreichen lassen.

Harter Kurs. In der Affäre um die zweifelhaften Abwerbeversuche von Vattenfall-Vertretern hat die Potsdamer EWP jetzt reagiert.
Harter Kurs. In der Affäre um die zweifelhaften Abwerbeversuche von Vattenfall-Vertretern hat die Potsdamer EWP jetzt reagiert.Foto: Henri Kramer

Potsdam - In der Affäre um zweifelhafte Abwerbungsversuche durch Vattenfall-Vertreter hat der städtische Energieversorger Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) jetzt nach eigenen Angaben eine Einstweilige Verfügung beantragt. Grund sei, dass der schwedische Energiekonzern auf ein Angebot für eine gütliche Einigung nicht fristgemäß geantwortet habe, teilte der Mutterkonzern, die Stadtwerke Potsdam GmbH, am Donnerstag mit.

EWP: Abwerbeversuche gehen weiter

Wie berichtet sollen die Vattenfall-Vertreter gegenüber den EWP-Kunden behauptet haben, Vattenfall übernehme die Kunden des städtischen Betriebs, und um persönlichen Daten gebeten haben. Vattenfall hatte die Vorfälle auf PNN-Anfrage bedauert und Aufklärung versprochen. Der EWP zufolge aber gehen die Abwerbeversuche weiter. Insgesamt seien bereits 80 Fälle bekannt.


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