• Die Lage in Potsdam am Samstag: Keine Neuinfektionen, verhaltener Gastronomie-Start

Die Lage in Potsdam am Samstag : Keine Neuinfektionen, verhaltener Gastronomie-Start

In der Landeshauptstadt Potsdam wurden erneut keine weiteren Coronafälle gemeldet, in Brandenburg kamen nur ganz wenige hinzu. Und die Restaurants sowie Cafés haben eine Hoffnung.

Oliver von Riegen
Nach der Coronapause läuft das Geschäft für viele Gastronomen schleppend an. 
Nach der Coronapause läuft das Geschäft für viele Gastronomen schleppend an. Foto: Bernd Settnik/dpa

Potsdam - Die Stadt Potsdam meldete auch am Samstag (16.05.2020) keine Neuinfektionen mit Covid-19. Das teilte sie auf ihrer Homepage mit. Bisher wurde bei 627 Potsdamer der Coronavirus nachgewiesen, 440 von ihnen gelten als genesen - das sind drei mehr als am Freitag. 290 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Insgesamt 18 Patienten werden momentan in Potsdams Kliniken behandelt, 17 davon im Bergmann-Klinikum. Fünf von ihnen müssen intensiv behandelt werden, drei beatmet. Ein Patient liegt im St. Josefs-Krankenhaus. 

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Insgesamt 50 mit dem Coronavirus infizierte Potsdamer sind seit Februar gestorben. 29 mit oder an Covid-19 verstorbene Patienten kamen nicht aus Potsdam. 

Mehr Genesene als Neuinfizierte in Brandenburg

Sechs gemeldete Neuinfektionen, 20 weitere Personen gelten als genesen: Das ist die Coronabilanz in Brandenburg am Samstag. Wie das Gesundheitsministerium zum Stand 10 Uhr mitteilte, sei die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle im Vergleich zu Freitag nur geringfügig von 3191 auf 3197 gestiegen. 2740 Personen sind von der neuartigen Viruserkrankung genesen.

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Die 7-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner) liegt bei einem Wert von 2,4. Höchststand ist in Ostprignitz-Ruppin (7,1) - Cottbus, Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder), Spree-Neiße und Uckermark können 0,0 vermelden. Der Potsdamer Wert beträgt 1,7. Erst bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner droht eine Aufhebung der Corona-Regellockerungen. 

Durchwachsene Bilanz in der Gastronomie

Unterdessen ziehen Restaurants und Cafés in Brandenburg eine durchwachsene Bilanz der Wiedereröffnung in der Coronakrise. Ohne dass Gäste von außen kämen, werde die Branche aber nicht lebensfähig sein, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Brandenburg (Dehoga), Olaf Schöpe, am Samstag. In den ländlichen Regionen sei es eher ruhig gewesen, in den größeren Innenstädten war mehr los. In Potsdam verlief der Start seit Freitag eher verhalten.

Der Brandenburger Dehoga-Präsident setzt deshalb auf den 25. Mai, wenn Hotels und Jugendherbergen öffnen und Busreisen und Schiffsausflüge wieder möglich sind. „Da denke ich, wird schon der Deutschland-Tourismus der große Gewinner sein“, sagte Schöpe. mit dpa

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