• Banken versichern: Versorgung mit Bargeld sichergestellt

Banken versichern : Versorgung mit Bargeld sichergestellt

Die Bargeldversorgung in Potsdam ist auch während der Coronakrise sicher. Es gibt keinen Grund, Bargeld zu horten.

Die Geldautomaten werden weiter gefüllt.
Die Geldautomaten werden weiter gefüllt.Foto: dpa

Potsdam - Die Bargeldversorgung in Potsdam ist sicher. Das sagen die in der Landeshauptstadt ansässigen Geldinstitute. „Wir tun alles, um die Geschäftsstellen offen zu halten und die Bankautomaten weiter zu bestücken. Pläne für eine Schließung gibt es nicht“, sagt Robert Heiduck, Sprecher der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS). Er könne beobachten, dass inzwischen mehr Bargeld abgehoben werde. Verständnis hat Heiduck dafür aber nicht: „Die Menschen müssen kein Bargeld horten. Dafür besteht absolut kein Grund.“ 

Der MBS-Sprecher warnt unter anderem vor den Sicherheitsrisiken, die bei großen Mengen Bargeld zwangsläufig entständen. Generell empfiehlt Heiduck, vermehrt bargeldlos zu bezahlen: „Damit tut man sich und den Händlern einen gefallen.“ Kunden der Potsdamer Commerzbank müssen sich in der nächsten Zeit auf Einschränkungen einstellen. Die Filiale in Babelsberg ist geschlossen. Die Niederlassung in der Lindenstraße bleibt jedoch weiterhin geöffnet. 

Keine Auffälligkeiten

Bei der Bargeldversorgung gebe es keine Auffälligkeiten, so Sprecher Mathias Paulokat. Sie sei über Automaten gewährleistet. Schließungen gibt es auch bei der Berliner Volksbank. Ab heute werden 24 der insgesamt 45 Standorte in Berlin und Brandenburg vorerst nicht mehr geöffnet. Die Filiale in Potsdam sei davon aber nicht betroffen. Man wolle mit dieser Maßnahme, so Vorstandsvorsitzender Carsten Jung, der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, den Kunden und der Gesellschaft gerecht werden und der Ausbreitung des Coronavirus’ entgegenwirken. 

Die Deutsche Bank teilte auf PNN-Anfrage mit, dass den Potsdamer die derzeit einzige Filiale in der Wilhelmgalerie unverändert zur Verfügung stehe. Das gelte auch für die sogenannte SB-Zone und den Geldautomaten. Ihr Sprecher, Christian Hotz, verweist dabei auch auf die Deutsche Kreditwirtschaft, der Dachorganisation aller Banken und Sparkassen in Deutschland. Die hatte in einer Stellungnahme versichert, dass die Bevölkerung „mit Bankdienstleistungen wie gewohnt versorgt wird“. Dazu gehöre auch die ausreichende Versorgung mit Bargeld an den Geldautomaten.

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