Wegen Sturmtief "Sabine" : Eisbahn in Werder schließt früher

Wegen des aufziehenden Sturms kann man heute in Werder (Havel) nicht so lange Schlittschuhlaufen, wie sonst. Denn: Die Havelauen sind eine Windschneise. 

Vorbereitung der Eisbahn in Werder.
Vorbereitung der Eisbahn in Werder.Foto: Stadtverwaltung Werder (Havel)

Werder (Havel) - Wegen des aufziehenden Sturmtiefs "Sabine" schließt die Eisbahn in Werder (Havel) aus Sicherheitsgründen am Sonntag bereits um 16.30 Uhr. Das habe man am Sonntagvormittag gemeinsam mit der Stadt, die die Eisbahn betreibt, gemeinsam beschlossen, sagte Veranstalterin Ivonne Groß den PNN auf Anfrage. 

"Wir haben hier in den Havelauen eine Windschneise", erklärte sie. Sturmböen seien in Werder (Havel) ab 17 Uhr angesagt, dann könne man gegebenenfalls nicht mehr rechtzeitig reagieren, wenn eine Bö komme. Daher werde bis dahin die Lichttechnik, die eine Gefahr für Besucher darstellen kann, abgebaut, so Groß. Vergangenes Wochenende ist die 300 Quadratmeter große Eisbahn eröffnet worden.  Derzeit sei geplant, die Eisbahn am Montag wie gewöhnlich um 14 Uhr wieder zu öffnen. Je nach Wetterlage werde man aber neu entscheiden. 

Derzeit warnt der Deutsche Wetterdienst auf seiner Homepage für Potsdam und Umgebung vor Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern. Grund ist das Sturmtief "Sabine", dass sich über dem Atlantik entwickelt hat. Der Höhepunkt des Sturms in Brandenburg wird in der Nacht von Sonntag auf Montag erwartet.

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