Radweg wird gebaut : Bäume an der L77 werden gefällt

Der Landesbetrieb bereitet den Bau eines Radwegs an der L77 vor. Autofahrer müssen sich daher auf Einschränkungen einstellen.

Foto: Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Langerwisch/Saarmund - Autofahrer müssen ab Montag, 27. Januar 2020, mit Einschränkungen auf der Landesstraße zwischen Saarmund und Langerwisch rechnen. Wie der Landesbetrieb Straßenwesen mitgeteilt hat, soll bis zum 15. März das Baufeld des geplanten Radweges freigelegt werden. Dafür würden Bäume entlang der Strecke gefällt. Wie viele Bäume fallen sollen, teilte der Landesbetrieb nicht mit. Für die Arbeiten wird täglich zwischen 9 und 15 Uhr eine Fahrspur gesperrt, der Verkehr soll mit einer Ampel auf der anderen Straßenseite vorbeigeleitet werden.

Konkrete Informationen, wann mit dem Straßenbau begonnen werden soll, folgen laut Landesbetrieb zu einem späteren Zeitpunkt. Wie berichtet soll der Radweg von Ende April bis zum Jahresende gebaut werden. Die oberste Straßenschicht soll zudem im Sommer erneuert werden, wozu die Straße voll gesperrt werden soll.

Für den Bau des Radweges haben sich Bewohner aus den betroffenen Gemeinden stark gemacht: Er stand im vergangenen Jahr auf der Kippe, da lange offen war, wohin ein Blumengroßmarkt am Straßenrand das Regenwasser von seinem Gelände leitet. Durch die langen Verhandlungen drohten Fördergelder für das gut zwei Millionen Euro teure Projekt zu verfallen. Die Bewohner haben mit Fahrradkorsos für den Radwegebau demonstriert. Nun soll der Großmarkt ein Wasserbecken errichten und das Wasser von dort in den Mittelgraben leiten. Die Bauarbeiten sollen zeitgleich mit denen an Radweg und Straße stattfinden. „Ich bin optimistisch, dass das funktioniert“, sagte Frank Schmidt vom Landesbetrieb den PNN.

Mit dem Radweg soll eine Lücke im Wegenetz zwischen den Gemeinden Nuthetal und Michendorf geschlossen werden. Da die Straße bei Staus auf der A 10 als Umleitung dient, herrscht dort oft hoher Autoverkehr.


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