Jahreswechsel : Zwei größere Brände in der Silvesternacht in Potsdam-Mittelmark

In der Silvesternacht gab es in Potsdam-Mittelmark mindestens zwei größere Brände und einige kleinere, so die Feuerwehr. Insgesamt gab es im Land Brandenburg weniger Einsätze als noch 2017.

Vier Verletzte durch Böller in Brandenburg - weniger Einsätze als im Vorjahr
Vier Verletzte durch Böller in Brandenburg - weniger Einsätze als im VorjahrFoto: Stefan Sauer/dpa (Symbolbild)

Potsdam - Die Silvesternacht 2018 verlief in Potsdam-Mittelmark wie in den Jahren zuvor, hieß es aus der zuständigen Leitstelle der Feuerwehr in Brandenburg an der Havel.

Die Feuerwehr musste im Landkreis zu 27 Einsätzen ausrücken, zwei größere Brände gab es in Langerwisch und Glindow. In Langerwisch brannte ein Keller, die Bewohner des Hauses mussten nach Angaben der Feuerwehr wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. In Glindow stand ein Schuppen in Flammen, auch dort musste eine Person wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt nun zur Brandursache.
Die weiteren Brände sind kleiner gewesen, meist brannten Mülltonnen, Container oder Hecken.

Die Rettungssanitäter wurden zu 40 Einsätzen gerufen, darunter Verletzungen durch Böller, Raketen und einer Schreckschusspistole. Die genaue Zahl an Verletzten im Landkreis konnte Feuerwehrfrau Ines Kohlack, die in der Leitstelle Neujahrsdienst hat, zunächst nicht beziffern.

Weniger Einsätze als im vergangenen Jahr

Insgesamt seien die Bei den Silvesterfeiern im ganzen Land Brandenburg in mindestens vier Menschen durch Feuerwerkskörper verletzt worden. Dazu zählt ein Mann aus Luckenwalde (Teltow-Fläming), der in der Nacht zum Dienstag durch einen Böller eine Fingerkuppe verlor, wie das Lagezentrum des Polizeipräsidiums in einer vorläufigen Bilanz mitteilte. Bei drei weiteren am Neujahrsmorgen bereits bekannten Unfällen mit Feuerwerk wurden Betroffene wegen einer Brandverletzung im Gesicht, einer Handverletzung und starkem Ohrenschmerz behandelt.
Die Einsatzkräfte rückten zum Jahreswechsel nach bisherigen Zahlen insgesamt deutlich seltener aus als im Jahr davor. Damals hatte es mehr als 1600 Einsätze gegeben, dieses Mal annähernd 700, wie es vom Lagezentrum weiter hieß. Es handele sich dabei um vprläufige Zahlen, hieß es. Die Feuerwehr rückte zu Bränden unter anderem an Autos, Mülltonnen und Balkonen aus.


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