• Zwei Ausstellungen, keine Führungen: Filmmuseum öffnet am Dienstag

Zwei Ausstellungen, keine Führungen : Filmmuseum öffnet am Dienstag

Am Samstag öffnet das Barberini, das Filmmuseum zieht in der kommenden Woche nach. Die städtischen Museen bleiben wegen der Infektionslage noch geschlossen.

Das Filmmuseum Potsdam beendet erneut den Lockdown.
Das Filmmuseum Potsdam beendet erneut den Lockdown.Foto: Ottmar Winter PNN

Potsdam - Nach dem Museum Barberini hat nun auch das Filmmuseum Potsdam die Wiederaufnahme des Besucherbetriebs angekündigt. Unter Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln nimmt es am kommenden Dienstag (20. April) wieder seinen Ausstellungsbetrieb auf. Zu sehen sind die ständige Ausstellung „Traumfabrik - 100 Jahre Film in Babelsberg“ und die Familienausstellung „Mit dem Sandmann auf Zeitreise“, teilte das Museum mit. Letztere wurde bis zum 8. August verlängert. 

Besuch im Rahmen von Zeitfenstern

Der Besuch erfolgt im Rahmen zuvor zu buchender Zeitfenster. Diese sind: 10 bis 11.30 Uhr, 12 bis 13.30 Uhr, 14 bis 15.30 Uhr sowie 16 bis 17.30 Uhr. Anmeldungen sind telefonisch unter der Rufnummer (0331) 2718112 während der Öffnungszeiten möglich. 

Geöffnet ist das Filmmuseum täglich außer montags in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr. Es wird darum gebeten, die gewählte Ausstellung zu nennen, da die Kapazitäten pro Etage begrenzt sind. Gruppenangebote wie Führungen oder Workshops seien bis auf Weiteres nicht möglich, so das Museum. Der virtuelle Kinosaal Kino2online wird parallel weiterhin bespielt. 

Museum Barberini öffnet am 17. April

Das Museum Barberini hatte angekündigt, bereits am Samstag (17. April) wieder seine Türen für Besucher:innen zu öffnen. Per Online-Ticketsystem können dann bis zu 660 Gäste pro Tag begrüßt werden. Tickets werden jeweils drei Tage im Voraus über die Internetseite verfügbar gemacht. Zu sehen ist derzeit unter anderem die Rembrandt-Schau "Rembrandts Orient".

Einige Potsdamer Museen und Galerien haben bereits wieder geöffnet. Das Jan Bouman Haus ist seit 14. April wieder offen. Um die geforderte Kontaktnachverfolgung zu sichern nutzt das Haus die App von „Check in Brandenburg“ des Tourismusnetzwerks. Auf der Internetseite, aber auch am Haus finden sich die QR-Codes zur Anmeldung, teilt das Museum mit.

Und die Stadt? Sie prüft noch

Und die städtischen Museen? Im Moment gebe es noch immer keinen konkreten Öffnungstermin, heißt es vonseiten der Stadt. "Es steht nach wie vor der Infektionsschutz im Vordergrund." Ob eine Wiedereröffnung möglich ist, werde regelmäßig geprüft, "wobei die Sicherheit der Mitarbeitenden sowie der Besucher und Besucherinnen jedoch höchste Priorität hat."

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Keine validen Zahlen, Mitarbeiter im Gesundheitsamt

Als Grund für das vergleichsweise vorsichtige Verhalten gibt die Stadt an, dass sich die Infektionszahlen nach dem Ostereffekt erst sehr langsam wieder auf ein belastbares Niveau einpendeln. "Eine Öffnung der Museen kommt in Betracht, wenn valide und ausreichend niedrige Infektionszahlen vorliegen, die eine sichere Wiedereröffnung ermöglichen." Hinzu komme, dass nach wie vor zahlreiche Mitarbeitende der Museen im Gesundheitsamt im Einsatz seien.

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