• Neuer Eröffnungstermin noch nicht bekannt: Bauverzögerung beim Museum Das Minsk

Neuer Eröffnungstermin noch nicht bekannt : Bauverzögerung beim Museum Das Minsk

Hasso Plattners neues Museum Das Minsk am Brauhausberg kann nicht wie geplant im Frühjahr eröffnen. Grund sind pandemiebedingte Bauverzögerungen.

So wird das Museum Das Minsk künftig aussehen. Eröffnet werden soll es nun nicht im Frühjahr, aber noch 2022.
So wird das Museum Das Minsk künftig aussehen. Eröffnet werden soll es nun nicht im Frühjahr, aber noch 2022.Simulation: Heinle, Wischer & Partner

Potsdam - Die Eröffnung des neuen Museums am Brauhausberg verzögert sich. Vorgesehen war, das von SAP-Gründer und Mäzen Hasso Plattner finanzierte Museum Das Minsk im Frühjahr 2022 zu eröffnen. Dieser Termin könne nicht eingehalten werden, teilte die Hasso-Plattner-Stiftung den PNN am Donnerstag (7. April) mit. Als Grund dafür werden „pandemiebedingte Bauverzögerungen und Lieferschwierigkeiten“ angegeben.

In dem Museumsneubau soll künftig DDR-Kunst aus der Sammlung Hasso Plattners und zeitgenössische Kunst gezeigt werden. Die Eröffnung war bereits einmal verschoben worden: von Herbst 2021 auf Frühjahr dieses Jahres. Einen neuen Termin für die Eröffnung gibt es noch nicht, der Stiftung zufolge soll sie jedoch noch in diesem Jahr stattfinden. Über den genauen Zeitpunkt werde so bald wie möglich informiert.

Hasso Plattner rettete das Gebäude vor dem Abriss

2019 hatte Hasso Plattner das 1977 errichtete ehemalige Terrassenrestaurant am Brauhausberg erworben und so vor einem Abriss gerettet. Das Gebäude nach einem Entwurf des Architekten Karl-Heinz Birkholz war damals in extrem baufälligem Zustand, Plattner finanzierte die Restaurierung  – und auch die Wiederherstellung der Minsk-Terrassen mit Rasen, Brunnen und Spielplatz. Die Bauarbeiten dafür begannen im September 2021.

Bereits im Juni 2020 war die Kunsthistorikerin Paola Malavassi zur Gründungsdirektorin des neuen Museums ernannt worden. Sie kündigte an, am Museum künftig  Geschichte der DDR-Kunst ebenso wie Fragen der Gegenwart zu verhandeln. Zur Eröffnung ist eine Schau mit Landschaften des DDR-Künstlers Wolfgang Mattheuer vorgesehen, begleitet von einer Ausstellung des zeitgenössischen Fotografen Stan Douglas, der sich mit Schrebergärten beschäftigt hat. 

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