• Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel: Die Stadt ist finanziell mit im Boot
Update

Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel : Die Stadt ist finanziell mit im Boot

Die Potsdamer Bürgerstiftung will die Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel wieder in Betrieb nehmen. Zunächst lief alles über Crowdfunding - jetzt will auch die Stadt Potsdam fördern.

Lena Schneider
Unterstützenswert, sagt Potsdams Kulturbeigeordnete: Die Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel.
Unterstützenswert, sagt Potsdams Kulturbeigeordnete: Die Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Das Projekt der Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel erhält nun auch städtische Unterstützung. Wie Potsdams Kulturbeigeordnete Noosha Aubel zunächst auf Nachfrage des Stadtverordneten Sascha Krämer (Linke) auf Twitter bekanntgab und nun den PNN bestätigte, wird die Potsdamer Bürgerstiftung von der Landeshauptstadt 20 000 Euro Förderung für den laufenden Betrieb der Bühne erhalten. Die Stiftung habe sich um eine Unterstützung in dieser Höhe beworben.

Zunächst war berichtet worden, dass sich die Stadt Potsdam an dem vor allem über Crowdfunding und Sponsoring finanzierten Projekt nicht beteilige – ein Irrtum, so die Kulturbeigeordnete. „Wir finden das Vorhaben gerade in Zeiten wie diesen sehr unterstützenswert.“ Das Geld wird vor allem für Personalkosten benötigt. Gefördert werde der Veranstaltungsbetrieb vorerst ein Jahr, dann, so Aubel, sehe man „ob es funktioniert“.

Bisher wurden per Crowd Funding knapp 5000 Euro gesammelt

Die in den 1970er Jahren eröffnete Bühne liegt seit fast einem Jahrzehnt brach. Als vor einem Jahr Abrisspläne der Stadt bekannt wurden, legte die Bürgerstiftung Potsdam ihr Veto ein. Seitdem sammelt sie für die Rettung: Ideen und Unterstützer, aber über die Plattform Potsdam Crowd auch Geld. Bisher haben 85 Unterstützer 4755 Euro gespendet.

Offen ist, wie die Instandsetzung der vernachlässigten Bühne finanziert werden soll. Die Bürgerstiftung hatte einen Bedarf von 80 000 Euro dafür angemeldet. Auch hier äußert sich Noosha Aubel verhalten hoffnungsvoll: Es werde geprüft, ob vorhandene Mittel aus einem anderen Topf des städtischen Budgets für die Sanierung umgewidmet werden könnten. 


Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.