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Coronavirus in Deutschland : Kanzleramtschef Braun lehnt bundesweite 2G-Regel ab

„2G nur richtig, wenn 3G nicht ausreicht“ + Inzidenz sinkt sechsten Tag in Folge + Hausärzte für Corona- und Grippeimpfungen an einem Termin + Der Newsblog.

Julia Weiss
Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben. 
Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben. Foto: Michael Kappeler/dpa

In der Diskussion um verschärfte Vorgaben für Veranstaltungen und Innenraumtermine spricht sich Kanzleramtsminister Helge Braun gegen eine bundesweite Ausdehnung der sogenannten 2G-Regel ohne Not aus. „Ich bin nicht für eine flächendeckende Einführung von 2G, wenn dies nicht aufgrund einer drohenden Überlastung des Gesundheitswesens erforderlich ist“, sagt er der Nachrichtenagentur Reuters (mehr im Newsblog).

Mehr zur Corona-Pandemie

  • Der Deutsche Hausärzteverband steht einer gleichzeitigen Impfung gegen Corona und Grippe an einem Termin offen gegenüber.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 70,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,0 gelegen, vor einer Woche bei 80,2.
  • Der Tagesspiegel zeigt die aktuellen Zahlen der Pandemie live in Karten und Grafiken. Stand Sonntagmorgen gibt es 170.013 aktive bestätigte Fälle in Deutschland.
  • Wenn Sie alle aktuellen Entwicklungen zur Pandemie live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.