• Tarifkompromiss im Nahverkehr: Corona-Prämie und höhere Entgelte

Tarifkompromiss im Nahverkehr : Corona-Prämie und höhere Entgelte

Ab dem kommenden März werden die Gehälter der Beschäftigten angehoben. Zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband wurde auch ein Weihnachtsgeld von 1000 Euro ab nächstem Jahr vereinbart.

Burkhard Fraune
Die Gehälter der Beschäftigten werden schrittweise erhöht.
Die Gehälter der Beschäftigten werden schrittweise erhöht.Foto: Ottmar Winter

Potsdam - Auch die Beschäftigten im Brandenburger Nahverkehr bekommen eine Corona-Prämie. Sie erhalten 600 Euro, Auszubildende 225 Euro. Darauf hat die Gewerkschaft Verdi am Freitag aufmerksam gemacht. Die Prämie ist Teil eines Tarifabschlusses, der vor einer Woche mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband geschlossen wurde.

Die rund 3000 Tarifbeschäftigten erhalten demnach ab März 1,4 Prozent mehr Geld und ein Jahr später weitere 2 Prozent zusätzlich. Im März 2023 werde dann das heutige Tarifniveau der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erreicht, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jens Gröger.

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem neuen Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran. Hier geht's zur kostenlosen Bestellung.]

Im September 2023 gebe es einen weiteren Aufschlag von 1,5 Prozent. Vereinbart wurde auch ein Weihnachtsgeld von 1000 Euro ab nächstem Jahr sowie Verbesserungen bei Zuschlägen und Urlaubsgeld sowie mehr Urlaubstage. Der Vertrag läuft bis Ende 2023.

Für die 14 500 Beschäftigten der BVG war am Dienstag eine Corona-Prämie von 900 Euro vereinbart worden. Die Tarifverhandlungen für den Berliner Nahverkehr sollen wegen der anhaltenden Seuche aber erst im Frühjahr weiter gehen. (dpa)
 

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.