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Landtagswahl in Brandenburg : SPD und CDU liegen gleichauf

Laut einer aktuellen Umfrage zur Landtagswahl in Brandenburg haben SPD und CDU gleich viele Stimmen. Die AfD verliert ein wenig an Zustimmung.

Oliver von Riegen
Brandenburg wählt am 1. September einen neuen Landtag. Hier mit der Kuppel der Nikolaikirche im Hintergrund zu sehen.
Brandenburg wählt am 1. September einen neuen Landtag. Hier mit der Kuppel der Nikolaikirche im Hintergrund zu sehen.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Die regierende SPD und die CDU-Opposition in Brandenburg liegen in einer Umfrage rund ein halbes Jahr vor der Landtagswahl gleichauf. Beide Parteien kommen im Insa-"Meinungstrend" für "Bild" auf 21 Prozent Zustimmung. Drittstärkste Kraft ist der Umfrage zufolge die AfD mit 19 Prozent vor der Linken mit 17 Prozent. Die rot-rote Koalition aus SPD und der Linken hätte danach keine Mehrheit. Die Grünen folgen mit 10 Prozent, die FDP erreicht mit 5 Prozent. Die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler kommen auf 4 Prozent und würden knapp den Einzug in den Landtag verfehlen.

Die vorherige Insa-Umfrage für "Bild" war Mitte August veröffentlicht worden. Damals lagen die Sozialdemokraten in Brandenburg mit 23 Prozent vor der AfD mit 21 Prozent und der CDU mit 18 Prozent. Dahinter folgten die Linke mit 18 Prozent, die Grünen mit 8 Prozent und die FDP mit 5 Prozent. Die Freien Wähler erreichten 4 Prozent.

In Brandenburg wird am 1. September ein neuer Landtag gewählt. Die SPD war in einer Forsa-Umfrage für die "Märkische Allgemeine" Anfang des Jahres auf 20 Prozent gerutscht und lag gleichauf mit der AfD, während die CDU knapp dahinter 19 Prozent erreichte.

SPD-Generalsekretär Erik Stohn erklärte: "Wir gucken auf unsere Ziele und nicht den politischen Gegner." Die SPD wolle mit Abstand stärkste Kraft werden und weiter mit Dietmar Woidke den Ministerpräsidenten stellen. Stärkste Kraft will auch die CDU mit Landeschef Ingo Senftleben werden, der als Spitzenkandidat nominiert ist. Die Freien Wähler erklärten, ihre Chancen zum Einzug in den Landtag verdichteten sich. Landeschef Péter Vida setzt nach eigenen Angaben auch auf die Kommunalwahlen im Mai. (dpa)