• Brandenburgs Grüne legen sich fest: Nonnemacher und Vogel als Minister vorgeschlagen

Brandenburgs Grüne legen sich fest : Nonnemacher und Vogel als Minister vorgeschlagen

Zwei Ministerposten erhalten die Grünen in der neuen Kenia-Koalition in Brandenburg. Der Landesvorstand hat sich nun auf die beiden Kandidaten festgelegt.

Ursula Nonnemacher und Axel Vogel sollen in der Kenia-Koalition in Brandenburg zukünftig jeweils ein Ministeramt übernehmen.
Ursula Nonnemacher und Axel Vogel sollen in der Kenia-Koalition in Brandenburg zukünftig jeweils ein Ministeramt übernehmen.Foto: Soeren Stache/dpa

Potsdam - Brandenburgs Grünen-Fraktionschefs Ursula Nonnemacher und Axel Vogel sollen Ministerämter übernehmen. Der Landesvorstand habe bei seiner Sitzung am Montag einstimmig beschlossen, die beiden für die neue Landesregierung vorzuschlagen, hieß es in einer Mitteilung vom Montagabend. „Sie sind seit Jahren mit Herzblut dabei, fachlich hochqualifiziert und kennen den Politikbetrieb durch ihre parlamentarische Arbeit von Grund auf“, sagte die Grünen-Landesvorsitzende Petra Budke. Auch der Parteirat habe einstimmig für Nonnemacher und Vogel gestimmt.

Ursula Nonnemacher war Verhandlungsführerin der Grünen bei den Gesprächen mit SPD und CDU für die Bildung einer Kenia-Koalition.
Ursula Nonnemacher war Verhandlungsführerin der Grünen bei den Gesprächen mit SPD und CDU für die Bildung einer Kenia-Koalition.Foto: Monika Skolimowska/dpa

Beide galten vorher schon als gesetzt. Nonnemacher war auch Verhandlungsführerin der Grünen bei den Gesprächen mit SPD und CDU für die Bildung einer Kenia-Koalition gewesen. Dem Koalitionsvertrag entsprechend erhalten die Bündnisgrünen wie berichtet den Zugriff auf die Ressorts „Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz“ und „Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz“.

Axel Vogel im Landtag.
Axel Vogel im Landtag.Foto: Bernd Settnik/dpa (2014)

Nonnemacher soll das Sozialressort übernehmen und gleichzeitig Vize-Ministerpräsidentin werden. Für Vogel ist das Umweltministerium vorgesehen. Nun müssen die knapp 1940 Grünen-Mitglieder über den Koalitionsvertrag und den Personalvorschlag abstimmen.