• 24.04.2013

Fest zum 1. Mai fällt kleiner aus

Innenstadt - Die traditionelle Feier zum Tag der Arbeit am 1. Mai findet in diesem Jahr in Potsdam in wesentlich kleinerem Rahmen statt als bisher: Das Fest wird vom Luisenplatz an die Ecke Lindenstraße/Hegelallee vor dem Jägertor verlegt und das Programm im Vergleich zu den vergangenen Jahren verkürzt. Das bestätigte der für die Organisation mitverantwortliche Sekretär des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reinhard Porazik, den PNN auf Nachfrage.

Nach schwindenden Besucherzahlen in den vergangenen Jahren hätten sich alle Beteiligten – unter anderem die SPD, die Linke und die Grünen – darauf verständigt, Änderungen am Konzept vorzunehmen, so der Gewerkschafter. Ein Grund für die Entscheidung, nun am Jägertor zu feiern, seien preiswertere Konditionen für die Standmieten: Dadurch werde die Kasse der Gewerkschaft weniger belastet, dies helfe Mitgliedsbeiträge zu sparen. Zudem müsse die große Bühne am Luisenplatz, auf der am 30. April traditionell die Bands des „Rhythm Against Racism“-Festivals auftreten, nun nicht weiter bespielt werden, sagte Porazik.

Wie immer wird der 1. Mai allerdings um 10 Uhr mit einer Demonstration beginnen, die am Platz der Einheit startet und am Jägertor endet. Das Fest um 11 Uhr beginnt am Jägertor, geplant sind auf einer kleinen Bühne Diskussionsrunden mit Stadt- und Landespolitikern sowie Gewerkschaftern. Zudem findet wie immer parallel ein Familienprogramm statt, mit verschiedenen Musikgruppen und einer Hüpfburg. Gegen 14 Uhr endet das Fest – zwei Stunden früher als sonst. HK

Umfrage

Soll die Fachhochschule - so wie die Stadt es wünscht - für zwei Jahre ins Rechenzentrum ziehen, damit die historische Stadtmitte schneller rekonstruiert werden kann?