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  • 26.02.2011

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Stadtwerke nehmen Brauhausberg-Exposé aus dem Netz

Innenstadt - Die Stadtwerke Potsdam suchen vorerst keinen Käufer mehr für ihr Grundstück am Brauhausberg. Das Exposé für das 42 000 Quadratmeter große Grundstück zwischen Leipziger Dreieck, Straße Am Brauhausberg und Leipziger Straße steht seit dem gestrigen Freitag nicht mehr auf der Homepage des kommunalen Unternehmens. Mit diesem Schritt wolle man auch gegenüber der neuen Bürgerinitiative, die sich gegen eine Bebauung des Brauhausbergs im geplanten Umfang stark macht, „Gesprächsbereitschaft signalisieren“, sagte Ralf Zeretzke, Hauptabteilungsleiter Dienstleistungen bei den Stadtwerken, gestern auf PNN-Anfrage. Er betonte, es sei dem Unternehmen nicht um einen sofortigen Verkauf gegangen. Es habe sich nicht um eine Ausschreibung gehandelt, sondern lediglich ein Signal an Interessenten, „dass etwas auf den Markt kommt“. Für den Verkauf von Flächen dieser Größenordnung benötige man einen gewissen Vorlauf, so Zeretzke. Bei Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), der Aufsichtsratschef der Stadtwerke ist, hatte die Nachricht vom Vermarktungsbeginn im Hauptausschuss Verwunderung ausgelöst. Er habe davon nichts gewusst, hatte Jakobs erklärt. pee

CDU kritisiert Etat-Planungen: Zahlen nicht belastbar

Die Potsdamer CDU übt Kritik am Haushaltsentwurf der Verwaltung. Doch man stehe, so machte Fraktionschef Michael Schröder nach der Haushaltsklausur seiner siebenköpfigen Fraktion deutlich, der zweijährigen Haushaltsplanung der Verwaltung aufgeschlossen gegenüber. Kritisiert wird von der CDU vor allem das Defizit von mehr als 21 Millionen Euro im laufenden Jahr. Zwar solle es mit den Überschüssen aus 2008 ausgeglichen werden, doch Schröder bemängelt, dass der Jahresabschluss noch nicht bestätigt sei. Deshalb könnten sich noch deutliche Änderungen ergeben. Die Grundsätze einer ordnungsgemäßen Haushaltsplanung gebiete es, dass die Zahlenwerke belastbar sind, so Schröder: „Dies ist gegenwärtig nicht erkennbar.“ Neben der Ausschöpfung aller Möglichkeiten zur Erhöhung der Einnahmen und der Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung solle die Stadt auf eine Erhöhung der Schlüsselzuweisungen hinarbeiten. pst

Küche in Flammen

Bornstedter Feld - In einer Wohnung in der Jakob-von-Gundling-Straße ist am Donnerstagnachmittag gegen 17.25 Uhr die Küche ausgebrannt. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Die 45-jährige Bewohnerin hatte gekocht, bevor die Küche in Flammen geriet. Offenbar habe Fett in einem Topf zu brennen begonnen, das Feuer griff dann auf die Küche über. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Wohnungsinhaberin habe vorerst zur Nachbarin ziehen müssen.

Schrankenanlage gestohlen

Bornstedt - Eine Schrankenanlage haben Diebe im Laufe des Donnerstags vom Friedhof Bornstedt in der Ribbeckstraße gestohlen. Die Einzelteile der Anlage lagerten auf dem Parkplatz vor dem Friedhof und sollten dort installiert werden. Dazu kam es nicht mehr: Gabelpfosten und Säule wurden entwendet, allein den Querbalken ließen die Diebe zurück.

Mit 121 km/H auf der Nuthestraße

279 Fahrer sind am Donnerstag auf der Nuthestraße schneller als erlaubt gefahren und dabei von der Polizei geblitzt worden. Kontrolliert wurde zwischen 14.15 und 21.30 Uhr auf der Schnellstraße stadtauswärts, gefahren werden dürfen dort 80 km/H. 17 der geblitzen Wagen fuhren mindestens 100 km/H, der schnellste 121 Km/H. Ihn erwarten ein Bußgeldbescheid über 200 Euro, drei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Achtung, Blitzer!

Die Geschwindigkeit wird am heutigen Samstag unter anderem in der Rosskastanienstraße und der Yorckstraße und am Sonntag in der Plantagenstraße und der Michendorfer Chaussee kontrolliert. pst

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