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  • 28.05.2010

 NACHRICHTEN 

JU kritisiert „Freiball“-Veranstalter

Die Junge Union (JU) Potsdam kritisiert das Konzept für das „public viewing“ zur Weltmeisterschaft auf dem Gelände des „Freiland“-Jugendzentrums als „realitätsfern und verklemmt“. Ab dem 11. Juni sollen unter dem Motto „Freiball“ Spiele der Fußball-WM auf Großleinwand gezeigt werden. Wie berichtet, haben sich die „Freiball“-Organisatoren gegen Nationalflaggen jeder Art ausgesprochen. Aus Sicht der JU, der CDU-Jugendorganisation, zeige diese Aussage „Intoleranz“. Jeder habe das Recht, eine Fahne zu schwenken, sagte auch der JU-Landesvorsitzende, CDU-Mitglied Hans-Wilhelm Dünn im gestrigen Jugendhilfeausschuss. Er sprach von einer geplanten Ausgrenzung bestimmter Jugendlicher auf dem „Freiland“-Gelände. Auch Fahrlands Jugendklubleiter Thomas Liebe zeigte sein Unverständnis zur „Flaggenregelung“. Im Internetforum von Babelsberg 03, offizieller „Freiball“-Partner, wird das Konzept ohne Flaggen ebenfalls diskutiert.HK

„Freiland“: Fragen zum Betreiber (Gegendarstellung dazu siehe Link unten)

Teltower Vorstadt - Die Linke-Stadtverordnete Sigrid Müller hat am Mittwochabend im Hauptausschuss verbindliche Aussagen der Verwaltung zur Trägersuche für das Jugendzentrum „Freiland“ angemahnt. Es fehlten Informationen, auf welche Art ein Betreiber gefunden werden solle und zur Zeitschiene. „Sonst ist die Träger-Ausschreibung beendet, wenn der Sommer vorbei ist, und den Jugendlichen fehlen drei Monate, in denen sie auf dem Gelände schon aktiv sein könnten“, sagte Müller. Der Grundsatzbeschluss der Stadtverordneten für „Freiland“ liege schon vier Monate zurück. Müller wies außerdem darauf hin, dass dem Jugendclub „S 13“, der auf das „Freiland“-Gelände ziehen soll, zum 30. Juli der Mietvertrag für sein Provisorium in der Berliner Straße gekündigt worden sei. Die Frage sei, ob der Club dann vorfristig ins „Freiland“ ziehen könne. Jugenddezernentin Elona Müller (parteilos) sagte, derzeit liefen Gespräche, was im „Freiland“ auch ohne Träger umgesetzt werden könne. Der Baubeigeordnete Matthias Klipp (Bündnisgrüne) hatte zuvor die Ausführungen Sigrid Müllers halblaut kommentiert. Sie solle nicht solchen Sch… erzählen, so Klipp. SCH

Eilentscheid zu Goethe-Schule

Babelsberg - Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) muss eine Eilentscheidung zur Goethe-Gesamtschule treffen. Das Staatliche Schulamt verlange eine rechtsverbindliche Aussage darüber, dass die Schule zunächst Gesamtschule bleibe und drei neue siebte Klassen aufnimmt, sagte der Oberbürgermeister am Mittwochabend im Hauptausschuss. Die Eilentscheidung müssten die Stadtverordneten am Mittwoch bestätigen. SCH

Sportplatzsanierung mit Bürgeraktion

Der sanierungsbedürftige Sportplatz an der Hans-Sachs-Straße soll durch Arbeitsmarktintegrationsmaßnahmen und Bürgerbeteiligung saniert werden. Das kündigte Sozialbeigeordnete Elona Müller nach einem Gespräch mit der städtischen Immobilienverwaltung KIS, der Hartz-IV-Agentur Paga und der Sportverwaltung an. Im Juli solle das Projekt vorgestellt werden, so Müller. „Eine Sanierung durch die Stadt ist vor 2012 nicht möglich, durch diese Kooperation setzen wir den Sportplatz womöglich früher instand.“ Müller versicherte, bei Arbeiten mit Gewährleistungsansprüchen würden nur qualifizierte Handwerker eingesetzt. Der Zustand des Sportplatzes wurde im jüngsten Sportausschuss auch von Sportdezernentin Iris Jana Magwodski (CDU) als „untragbar“ bezeichnet. KG

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