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  • 06.02.2018
  • von Peter Könnicke

SV Babelsberg im Konflikt mit dem NOFV: Baerbock will vermitteln

von Peter Könnicke

Grünen-Bundesvorsitzende Annalena Baerbock will vermitteln. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Sie unterstützt einen Runden Tisch: Wie die Bundesvorsitzende der Grünen und Potsdamer Bundestagsabgeordnete, Annalena Baerbock, im Konflikt zwischen dem SV Babelsberg 03 und dem NOFV vermitteln will.

Potsdam - Die Potsdamer Bundestagsabgeordnete und neue Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, hat angeboten, im Konflikt zwischen dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) und dem SV Babelsberg 03 zu moderieren. Die Potsdamerin hat in einem Brief an NOFV-Präsident Rainer Milkoreit ihre Hilfe angeboten. Es sei niemandem gedient, dass der Streit weitere politische Dimensionen annehme, so Baerbock. Sie bedauere, dass bislang kein direkter Austausch zwischen Verband und Verein zustande gekommen sei. Daher unterstütze sie den Vorstoß eines Runden Tisches von SVB-Chef Archibald Horlitz, mit dem sie bereits in Kontakt stehe.

"Als Hobby-Fußballerin, Potsdamerin und Politikerin macht mich die Auseinandersetzung zwischen dem NOFV und dem SV Babelsberg 03 sehr betroffen", so Baerbock in einer Stellungnahme. Die Diskussion habe inzwischen eine Schärfe und Dimension erreicht, die zu erheblichen Reputationsschäden auf Verbands- als auch zu materiellen Schäden auf Vereinsseite zu führen drohe, heißt es weiter. "Und inzwischen hat dieser Streit auch eine politische Dimension angenommen. Damit kann niemandem gedient sein." 

Unterdessen hat der SVB in einer ausführlichen Pressemitteilung auf die Erklärung des NOFV vom gestrigen Tage reagiert und den Aussagen des Verbandes teils erheblich widersprochen. Die gesamte Mitteilung des SVB finden Sie hier . 

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