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Potsdam: Fachhochschule bis 2018 am Alten Markt?

von Peer Straube

Steht sie noch fünf Jahre? Das Land hat die vertragliche Zusicherung der Stadt, dass die Fachhochschule bei Bedarf noch bis 2018 am Alten Markt bleiben kann. Die Stadt drängt auf die Einhaltung des Zeitplans, der einen Abriss des Gebäudes 2013 vorsieht. Foto: Andreas Klaer

Streit um den Neubau in der Pappelallee gefährdet den Zeitplan für die Potsdamer Mitte. Hintergrund ist das ungelöste Platzproblem der Fachhochschule an ihrem neuen Standort.

Innenstadt - Der weitere Wiederaufbau der Potsdamer Mitte könnte sich im schlimmsten Fall um fünf Jahre verzögern. Die Stadt und das Land haben einen Vertrag geschlossen, der es der Fachhochschule Potsdam erlaubt, ihr altes Gebäude am Alten Markt bei Bedarf bis 2018 zu nutzen. Das bestätigte FH-Rektor Johannes Vielhaber auf PNN-Anfrage. Eigentlich sollte das Haus 2013 abgerissen werden, um dann die freigewordenen Flächen zur Neubebauung in den historischen Strukturen auszuschreiben.

Hintergrund ist das ungelöste Platzproblem der Fachhochschule an ihrem neuen Standort in der Pappelallee. Bevor das Gebäude am Alten Markt abgerissen werden kann, muss am Bornstedter Feld Ersatz geschaffen sein. „Ein Drittel unserer Studenten lernen noch am Alten Markt“, sagte Vielhaber. Betroffen seien rund 1300 Studenten der Studiengänge Sozialwesen und Informationswissenschaften. Mit 175 Neuimmatrikulationen ist das Sozialwesen der studentenstärkste Fachbereich der FH.

Wo diese Studenten in der Pappelallee künftig untergebracht werden sollen, darüber streiten sich FH und das SPD-geführte Wissenschaftsministerium des Landes. Wie berichtet hatte das Ministerium die bereits weit gediehenen Planungen für den „Annex II“ genannten Neubau gestoppt. Beim Land sieht man das Gebäude als überflüssig an, weil es nur eine Zwischenlösung sei. Wenn die Designstudenten nach Fertigstellung ihres neuen Domzils, des „Annex I“, umziehen, sollen die alten Kasernengebäude saniert und den noch in der Innenstadt lernenden Studenten zur Verfügung gestellt werden. Baue man zusätzlich neu, argumentiert man im Ministerium, habe die FH am Ende mehr Platz, als sie brauche.

In der FH sieht man das anders. Ohne Neubau entstünde eine Unterversorgung mit Lehrräumen. Als Kompromiss käme eine Aufstockung der Kasernen in Betracht, die aber nach Angaben von Vielhaber doppelt so teuer wäre wie der „Annex II“, der zwölf Millionen Euro kosten soll. Dass die ursprünglichen Planungen der FH Recht geben, beweist ein Blick auf die Internet-Homepage des Architekturbüros Becher + Rottkamp: Dort wird nicht nur von einem Annex II ausgegangen, der 2012 schon stehen sollte, sondern danach war sogar noch ein „Annex III“ geplant – baugleich zu den anderen beiden.

FH und Land verhandeln derzeit über eine Lösung. Auch Vielhaber will nicht bis 2018 am Alten Markt bleiben. „Wenn der neue Landtag fertig ist, wird auch der Druck auf das Land wachsen“, glaubt Vielhaber. Sollte man sich schnell einigen, sei ein Umzug der Fachhochschule im Jahre 2014 realistisch.

Die Stadt hält jeden Verzug über das Jahr 2013 hinaus für eine „fatale Fehlentscheidung“. Landtagsschloss und Bibliothek seien dann fertig, der Wiederaufbau der Gebäude an der Alten Fahrt im Gange. Der Kontrast zur unsanierten FH fiele dann „noch krasser“ aus, ließ Baudezernent Matthias Klipp (Bündnisgrüne) auf Anfrage mitteilen. Die Stadt werde alle Planungen darauf abstellen, dass die Entwicklung ders FH-Grundstücks ab 2013 weitergehen könne und setze darauf, dass auch dem Land das Landtagsumfeld „so wichtig“ sei, dass der FH-Umzug in der „bislang vorgesehenen Zügigkeit“ vonstattengehe.

Doch das alte FH-Gebäude bereitet auch aktuell schon Probleme: Weil der Verbinder zwischen FH und Bibliothek mehrere Computerserver beherbergt und dort außerdem Fluchtwege verlaufen, verzögert sich der Abriss. Klipp spricht von einem „komplexen technischen und logistischen Problem“, das mit Hilfe des Eigentümers und des Nutzers gelöst werden müsse. Hinter den Kulissen wird darüber verhandelt, wer die Kosten für die Umsetzung der Server und den Bau neuer Fluchtwege trägt. Vielhaber stellte klar, dass die FH das nicht sein werde: „Das ist nicht unsere Baumaßnahme.“ Nach derzeitigem Stand soll der Verbinder im September 2012 abgerissen werden. Die für Anfang 2013 geplante Eröffnung der sanierten Bibliothek sei nicht in Gefahr, sagte Klipp.

93 Kommentare

  • von Michael Springer23.11.2011 21:37
    natürlich fehlt mir das Geld dann auch für neue Luftschlösser - sind ja auch wichtiger als Sozialausgaben und Wohnungen

    Flagship-Store der passt doch nich in mein Barock - abgelehnt
  • von Flagship-Store23.11.2011 20:01
    ... kann man bitte auch ein paar Flagship-Stores bauen, ich möchte nicht nur popelige Sachen kaufen können!
  • von Michael Springer23.11.2011 19:58
    Stadtbrache und Leerstand sind die größte Verschwendung in der Innenstadt.
    Sie kosten Geld, entgangene Steuern und entgangene Arbeitsplätze - und entgangene Chancen, weil sich Investoren nicht die Zeit lassen - bis eine Stadt sich politisch neu sortiert hat.

    So sieht die Lösung für das TFH-Gebäude aus:
    http://www.nfm-verlag.de/uploads/Krane-Baumaschinen-Stapler/News_Artikel/liebherr_r_954_c_1.jpg

    Jeder Tag zuviel kostet Geld - das beim Sozialetat fehlt!


  • von Michael Springer23.11.2011 16:52
    Ich lieb Euch doch alle!
  • von Michael Springer23.11.2011 12:46
    @ Bob Kelso

    Fachhochschule zum Brauhausberg wird nicht funktionieren, da die Räumlichkeiten sicherlich wenig geeignet sind

    möglicher Umbau könnte soviel Kosten wie ein Neubau auf einer Kuhwiese in Golm
  • von Bob Kelso23.11.2011 10:07
    Obwohl für dumm gehalten und niedergemacht bleibe ich dabei-das Problem
    ist leicht zu lösen:

    -Schloss fertig
    -Abgeordnete vom alten Landtag ins Schloss
    -Studenten in den alten Landtag

    FERTIG
  • von AuchPotsdamer23.11.2011 08:43
    Eventuell reicht es jetzt doch für paar Töpfchen Farbe (im Interesse der Potsdamer und der Besucher). Bis 30 Jahre organisierten Verfall zu verschleiern, klappt ja nun immer weniger.



  • von Friedrich Wetter Graf vom Strahl22.11.2011 21:25
    Lieber Herr Springer,

    ich warte immer noch auf einen Text Ihrerseits, der folgenden von Ihnen formulierten Schwachsinn revidiert, erklärt, zurücknimmt, was auch immer. Aber es kommt einfach nichts. Komisch.

    "Hätte es nicht so viel Widerstand in Potsdam gegen den Wiederaufbau gegeben, wäre es möglich und sinnvoll, das Stadtschloß zur "Kulturimmobilie" zu machen, mit musealer und kultureller Nutzung."
    (Zitat M. Springer)
  • von architekt22.11.2011 13:59
    Ich möchte mich hier auf dieser Seite für die exzellenten Beiträge von Michael Springer bedanken.

    Michael Springer viele dieser Potsdamer-Proleten verstehen ihre weitreichenden Visionen von einer glänzenden Zukunft für Potsdam nicht.

    All

    All diesen sei gesagt wo wäre Rom heute ohne Nero
  • von Michael Springers Chef22.11.2011 12:19
    Springer!
    Ein Abrissunternehmen funktioniert nicht indem man die Kommentarfunktion der pnn zuspamt!
    Wie oft soll ich Ihnen das eigentlich noch erklären?
    Jetzt ab an die Abrissbirne und los geht’s!
    P.S. unsere Facebookfreundchaft hab ich gekündigt!

    Theo S.
  • von Michael Springer22.11.2011 12:04
    Chef, dass war ich alles nicht - das wahren alles die linken Potsdamer Trolle
  • von Michael Springers Chef22.11.2011 11:57
    Springer könnten sie heute mal arbeiten zur Abwechslung

    Wenn sie so weiter machen bei der Arbeit - sind sie gefeuert
  • von Michael Springer22.11.2011 11:43
    Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich auch Architekt, Franz Lechner, Wölfchen oder sonst wie heiß.
    Heute baggere ich,
    morgen bau ich
    und übermorgen...
    ...ja was mache ich denn da?
    ...da hab ich die grüne Langeweile....

    Euer Michi

  • von Michael Springer22.11.2011 11:01
    wieder ein Troll

    Michael Springer: Redaktioneller Hinweis | 22.11.2011 10:16
  • von Michael Springer: Redaktioneller Hinweis22.11.2011 10:16
    Die folgenden Beiträge sind von Trollen verfasst!

    von Michael Springer21.11.2011 22:54
    von Michael Springer22.11.2011 01:16
  • von Michael Springer22.11.2011 01:16
    zu der Frage warum ein Landtag in ein neues Schloss muss konnte ich noch nichts finden. (Tragfähigkeit von Idee und Nutzung) -

    folgt noch

    @ Luftpost

    Ich bin auch für den reinen Barock in Potsdam, bedenken Sie aber solch Abrisse wie von ihnen gewünscht würden Potsdam zu einer riesigen Baustelle machen und das gewachsene Urbahneumfeld unwiederbringlich zerstören.

    an die Adresse derer von Mittel Schrott

    sei gesagt, sie sollten sich mal ein Beispiel an der Baupolitik der DDR nehmen, ohne diese hatten wir nicht die Humboltbrücke und Potsdam würde nur ein einziger Stau sein.

    an die Adresse derer von Mittel Schrott sei auch gesagt ihre These zur Wiederherstellung der "Potsdamer Mitte" ist historisch nicht haltbar. Das Schloss war in den 20er "Potsdams Mitte" ??

    Klar weil das Arbeitsamt dort saß.

    Euer Egotrip mit der Abrißbirne durch Potsdam führt nicht nur zu einem unbrauchbaren Zentrum, ist eine riesige Geldverschwendung, sonder lenkt von den eigentlichen Problem der Stadt ab.

    Danke für nichts.
  • von Michael Springer21.11.2011 22:54
    Da tust du auch gut dran lieber Madstoper! Ich, der Vordenker des Stadtumbaus, die Lichtgestalt der hiesigen Architektenszene! Derjenige der es vermag über die Havel zu wandeln und den Heiligen See zu teilen! Der, der seine irrsinnigen Ansichten mit dem armen, von Ideologie verblendeten Potsdamer Pöbel teilt, auch wenn sie ihren Messias noch verleugnen! Ich werde mich am dritten Tag nach dem Richtfest über der Schlossbaustelle erheben und mein gleißendes Licht wird reflektiert werden vom edlen Kupfer des Daches und ganz Potsdam vom Joch des Bolschewismus befreien.

    Euer heiliger Michi

  • von Michael Springer21.11.2011 22:30
    Ideologie versus Vorstellungskraft - wie mag das wohl ausgehen?

    Ein kleines Rätsel:
    Wer darf zuerst den Beton bestellen?

    O Betonkopf
    O Beton-Mischer
    O Architekt
    O Investor
    O Bürgermeister
    O Passant
    O Bauunternehmer
  • von Madstoper21.11.2011 22:27
    Ich knie vor Euch nieder, meine Eminenz! Heil Michi!
  • von Madstoper21.11.2011 22:27
    Ich knie vor Euch nieder, meine Eminenz! Heil Michi!
  • von Michael Springer21.11.2011 22:18
    ...und ich, der unvergleichliche, allwissende Architekten Michi, das potsdamer Überwesen habe diese Vorstellungskraft. Dies unterscheidet mich von euch, dem Pöbel!
  • von Michael Springer21.11.2011 22:05
    ... es war angesichts der politischen Lage damals nicht opportun, sich mit einer alternativen Idee für das Stadtschloß einzusetzen!

    Ich hab es nur eben aktuell für wichtig erachtet, mich noch in letztmöglicher Phase für das Kupferdach einzusetzen, weil es dafür eine gute Chance gab.

    Ich denke, so um 2016, wenn das Mercure-Hotel umgebaut ist, und die Folgebebauung für die TFH-Gebäude steht, wird man erst begreifen, welche Lebensqualität in der Stadtmitte sich heute nur Architekten vorstellen können!


  • von Luftpost21.11.2011 21:12
    Ich werde feiern, wenn die Stelzen des Leherbildungsinstitus brechen. Und wenn dann noch die von den hiesigen Gegnern des Alten benannten SED-Bauten ebenfalls brechen, weine ich denen keine Träne nach:
    "Burgstraße
    Zentrum Ost
    Am Kanal
    Mercure
    Bibliothek
    Staudenhof
    Sporthalle H-Mann-Alle

    muss alles Weg.

    Dies ist alles überfällig. Die ursprüngliche Bevölkerung wird zum Stern und nach Waldstadt umgesiedelt.

    Und durch Reiche ersetzt, diese zahlen mehr Steuern." Zitat "Mister Stringer"

    Wissen Sie was? Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Sie haben absolut recht. Endlich einer, der es begriffen hat.

    Herzlichst
    Luftpost
  • von Friedrich Wetter Graf vom Strahl21.11.2011 20:28
    Aber auch darauf wird es wohl keinerlei Reaktion aus dem Hause Springer geben...
    Dabei wäre es doch sehr interessant, woher das Wissen um einen Kampf für eine "Kulturimmobilie" für Potsdam und einer Verhinderung der Selbigen stammt.

    Eine Antwort des "Herrn Springer", ohne Ausflüchte, Wortklauberei und Faktenverdreherei, wäre phantastisch!
  • von Michael Springer 21.11.2011 20:15
    Und wie setzt man am besten einen großen historischen Strich gegen die Abriß-Ideologie?
    Natürlich mit einer riesigen Baggerschaufel, mit der ich alles platt mache was nach Osten aussieht. Vor mir und meiner Baggerschaufel ist kein bolschewistisches Scheißhaus sicher!
    Und für jedes, ganz ideologiefrei abgerissene „Häuschen“, baue ich barocke Donnerbalken, so dass es jedem aufrechten Preussen und sogar dem Kaiser zur Ehre gereichen würde, hier sein Geschäft zu verrichten.
    Euer Michi
  • von Friedrich Wetter Graf vom Strahl21.11.2011 20:12
    Das ist absoluter Schwachsinn!
    Eine museale oder eine irgend anders geartete öffentliche Nutzung des Schlosses stand nie zur Debatte! Der große Widerstand gegen dieses Projekt ist ja vor allem das Resultat der Durchsetzung des Bauvorhabens mit ebend dieser, dem Potsdamer Bürger keinen Mehrwert bringenden, Nutzung als Landtag.

    Das ist allerbeste Meinungsmache in Ihrem verschwurbelten Sinne und erinnert fatal an die Zeiten, welche Sie hier ununterbrochen verteufeln! Ein Redaktionsposten im ND wäre Ihnen bei Ihrem Talent zur Faktenverdreherei sicher gewesen!
  • von Sachlichkeit gefordert21.11.2011 20:12
    @ Michael Springer

    nicht ihr Tag heute, sie wollten ja nicht hören

    Schwimmen ihnen die Felle wegen?

    Die Kritiker sind schuld, nicht die Initiatoren welche nicht auf Experten hören wollten.

    Sie stellen heute alle Logik auf den Kopf.
  • von O.$.21.11.2011 20:03
    @Madstoper
    @Klotz bleibt Klotz

    Sie haben recht, cool

    Die Antwort von M Springer dürfte interessant werden
  • von Michael Springer21.11.2011 19:55
    Zur Idee für den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschloß kann ich nur meine ganz persönliche Sicht sagen:

    Es geht hier auch darum, einen historischen Strich gegen die Abriß-Ideologie des deutschen "Interims-Sozialismus" zu ziehen, der rund 40 Jahre daran gearbeitet hat, die Innenstädte von Potsdam und Berlin zu verunstalten!

    Hätte es nicht so viel Widerstand in Potsdam gegen den Wiederaufbau gegeben, wäre es möglich und sinnvoll, das Stadtschloß zur "Kulturimmobilie" zu machen, mit musealer und kultureller Nutzung.

    Die realen politischen Verhältnisse haben aber dafür gesorgt: der Wiederaufbau war nur im Landesinteresse als Landtag durchsetzbar.

    Und nun wird das Stadtschloß auch zum Symbol des neuen Brandenburg werden!



  • von Senior Art Director of Potdam 21.11.2011 19:52
    @ Michi

    Keine Ahnung wie oft sie hier noch posten und warum unter ihren Namen andere posten sollen. Versteh ich nicht.

    Ich denke mal besser wären sie heute im Bett geblieben. Vielleicht klappt es morgen.

    @ Michael Springer | 21.11.2011 18:33

    Michi echt coole Wortmeldung.
  • von Senior Art Director of Potdam 21.11.2011 19:52
    @ Michi

    Keine Ahnung wie oft sie hier noch posten und warum unter ihren Namen andere posten sollen. Versteh ich nicht.

    Ich denke mal besser wären sie heute im Bett geblieben. Vielleicht klappt es morgen.

    @ Michael Springer | 21.11.2011 18:33

    Michi echt coole Wortmeldung.
  • von Madstoper21.11.2011 19:42
    Ich bezog mich auf Klotz bleibt Klotz21.11.2011 19:21
  • von Madstoper21.11.2011 19:41
    Genau das dachte ich auch gerade! Da sieht man mal wieder das substanzlose Gebrabbel des Herrn Springer.
    Idee und Nutzung eines Schlosses als Landtag....mh....na nun winden Sie sich da mal wieder raus mein Lieber!
  • von Klotz bleibt Klotz21.11.2011 19:39
    @ Quietscheentchen

    Danke, stimmt wenn Architekt Michi selbst einzieht, stimmen Idee und Nutzung.

    Lang lebe Michi der Erste.

    Michael Springer echt cooler Text :))
  • von Michael Springer- The one & only 21.11.2011 19:33

    "Wer baggert da so spät noch am Baggerloch, das ist Michi mit dem Bagger und der baggert noch."
    Ich, der Architekt, der Lechner Franz und Wölfchen, ja wir werden Potsdam neu gestalten! Wir bauen barock, wo vorher gar kein Barock stand! Das macht uns selbst der Kaiser nicht nach!

    Ab zum Bagger meine fünf gespaltenen Persönlichkeiten, es gilt keine Zeit zu verlieren. Nur ein abgerissener Ostbau ist ein guter!!!
  • von Quietscheentchen 21.11.2011 19:32
    @ Klotz bleibt Klotz

    Des Rätsels Lösung ist einfach.
    Hier mal Michis einfache Antwort in Sache
    Er zieht selbst in das Schloss ein
    Dann stimmen wieder Idee und Nutzung

    hier Michis alles beantwortende Erklärung nochmal:

    Ich möchte wiederholten und ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich und der Architekt nicht personenidentisch sind! Auch wenn wir beiden eine sehr innige Beziehung zueinander pflegen und ich ihm des Öfteren beim rasieren im Spiegel begegne, sind wir zwei Individuen!!!
    Wenn wir dann demnächst in unser gemeinsames Traumschloss am alten Markt ziehen, werden wir euch, also dem Pöbel, an jedem Samstag, sowie dem Sedantag und Kaisers Geburtstag vom Balkon aus zuwinken. Ihr habt uns dann zu huldigen. Bis dahin müssen wir aber noch klären, wer von uns beiden die Rolle des über alles erhabenen und allwissenden Potentaten einnimmt. Ich glaube das werden schwere Verhandlungen. Ich werd das gleich Morgen beim Rasieren mit Ihm besprechen.

    Bis bald, euer Architektenmichi
  • von Michael Springer 21.11.2011 19:31
    Wie Michael Springer einfach die Lufthoheit über dem Mousepad klärt:

    Folgende Beiträge wurden von Namens-Trollen eingestellt:

    von Michael Springer21.11.2011 16:22

    von Michael Springer21.11.2011 16:53

    von Michael Springer21.11.2011 16:53

    von Michael Springer21.11.2011 16:53

    von Michael Springer21.11.2011 17:25

    von Michael Springer21.11.2011 17:38

    von Michael Springer21.11.2011 18:04

    von Michael Sprinegr21.11.2011 18:31

    von Michael Springer21.11.2011 18:33

    von Michael Springer - Das Orginal21.11.2011 19:12
  • von Klotz bleibt Klotz21.11.2011 19:21
    @ Michael Springer, original, ungekaperte!

    Zitat: Jedes Gebäude wird auch durch eine Idee und eine Nutzung erhalten.
    Wenn man heute Architektur in Frage stellt, dann vor allem - weil die Idee und die Nutzung nicht mehr tragfähig sind

    Zitat Ende.

    Eigentor, Eigentor Schiri abpfeifen bitte.

    Das StadtSchloss steht für Monarchie, da diese bekanntlich abgeschafft bitte den Klotz abreißen.

    Michi besser nochmals lesen bevor senden.
  • von Michael Springer - Das Orginal21.11.2011 19:12
    Die Landesbibliothek ist einem Versagen von Mittel schööön geschuldet und dafür lehne ich alle Verantwortung ab.

    Das Versagen von Mittel schööön stellt meine ganze 20 Jährige Abriß-Arbeit in Frage.

    Vom Palast der Republik bis zum einem DDR-Bahnwärterhäuschen an der Nebenbahn in Posemuckel.

    20 Jahre umsonst. Wenn ich darüber so nachdenke, vielleicht hätte man das Theater am Altem Markt doch bauen können.

    Egal ich schiebe alles auf Mittelschön und Wasche mein Handy in Unschuld.

    Falls der Urbaneumbau in Potsdam scheitert kein Prob, ich bin ein Universalgenie. S-Bahn bbi DDR und Leberwurst da mach in dann weiter.
  • von Michael Springer, original, ungekaperte!21.11.2011 19:07
    @ Klotz bleibt Klotz

    Ich bedauere es, wenn man nicht erkennt:
    Jedes Gebäude wird auch durch eine Idee und eine Nutzung erhalten.

    Wenn man heute Architektur in Frage stellt, dann vor allem - weil die Idee und die Nutzung nicht mehr tragfähig sind.

    Und wenn man nun die "linken Baupolitiker" fragt, was sie so die letzten 20 Jahre gemacht haben, dann war es vor allem die Disziplin "ideologische Verteidigung" der Vergangenheit.

    Man hat einfach verabsäumt, eigene Ideen und wirtschaftliche Nutzungsvorschläge zu entwickeln.

    Man hat sozusagen nur auf "Ideologie", "Worte" und "bedrucktes Papier" gesetzt. Und nun fährt man deshalb "Niederlage" auf "Niederlage" ein.

    Einige kapieren es nicht:
    Städtebau beginnt mit Ideen - die die Kraft entfalten, eine neue Zukunft am Standort zu erschaffen, die ideell und wirtschaftlich tragfähig ist.

    Baupolitik sollte helfen - tatsächlich auch wünschbare Alternative dafür auszuwählen!


  • von Klotz bleibt Klotz21.11.2011 18:42
    Michi warum so schüchtern heute

    Zitat: Zum Minsk und zum Schwimmbad werde ich mich erst äußern, wenn das Thema eines PNN-Artikels ist!

    Jetzt oder nie, helfe gern bei subtileren Wortwahl zur alten Mitte

    plattmachen
    sprengen
    abreißen
    Baufeld räumen
    liquidieren
    abwickeln
    niederwalzen
    mit der Abrißbirne veredeln

    Das kennen wir von ihnen nicht. Letzte Woche ganz schön Feedback bekommen auf ihr Stadtbild und Faktenverdreherei.
  • von Michael Springer , ungekapert21.11.2011 18:42
    Wenn man sich die neue Landesbibliothek genau anschaut, wird man feststellen:

    Rohbau und Tragwerk des alten Gebäudes wurden in der Substanz zu einem großen Teil erhalten. Die Fassade ist aber völlig neu.

    Hier ist man also durchaus architektonisch sensibel vorgegangen!

  • von Michael Springer21.11.2011 18:33
    Ich möchte wiederholten und ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich und der Architekt nicht personenidentisch sind! Auch wenn wir beiden eine sehr innige Beziehung zueinander pflegen und ich ihm des Öfteren beim rasieren im Spiegel begegne, sind wir zwei Individuen!!!
    Wenn wir dann demnächst in unser gemeinsames Traumschloss am alten Markt ziehen, werden wir euch, also dem Pöbel, an jedem Samstag, sowie dem Sedantag und Kaisers Geburtstag vom Balkon aus zuwinken. Ihr habt uns dann zu huldigen. Bis dahin müssen wir aber noch klären, wer von uns beiden die Rolle des über alles erhabenen und allwissenden Potentaten einnimmt. Ich glaube das werden schwere Verhandlungen. Ich werd das gleich Morgen beim Rasieren mit Ihm besprechen.

    Bis bald, euer Architektenmichi
  • von Michael Sprinegr21.11.2011 18:31
    Ost-Mist sage ich eigentlich sonst nicht, aber denken schon

    bei Minsk und zum Schwimmbad bin ich ihnen offensichtlich einen Schritt voraus



  • von Michael Springer ungekapert21.11.2011 18:18
    Worte wie "Ost-Mist" sind nicht meine Worte :-))

    ... ich habe eine subtilere Wortwahl, mit mehr Performanz!

    P.S:
    Zum Minsk und zum Schwimmbad werde ich mich erst äußern, wenn das Thema eines PNN-Artikels ist!

  • von Klotz bleibt Klotz21.11.2011 18:11
    @ an den Architekt Michael Springer

    Zitat:
    ... die Kosten von 350 Mill. € fließen zu einem großen Teil über Steuereinnahme-Effekte wieder direkt dem Staat zu!

    Machen Sie ihre Steuererklärung selbst, dann haben sie sicherlich schon ein Dankschreiben vom Finanzminister bekommen bei solchen Abgabequote.
  • von Michael Springer21.11.2011 18:04
    @ Neubabelsberger

    Genau sie haben recht weg mit den Ostmist. Der Westen hat gut daran getan das Minsk zu einer Ruine verkommen zu lassen.

    Gegen eine Fahrzeit von 45 min eine Tour an den Stadtrand zum neuen Bad ist auch nichts zu sagen. Etwas mehr und man geht doch gleich in Werder das Quietscheentchen ausführen.

    das PS stammt nicht von mir:

    P.S: Afrika würde sich sogar besser entwickeln, wenn man die Hilfszahlungen einstellt, stattdessen Kredite vergibt!
  • von Neubabelsberger21.11.2011 17:49
    Zusammen mit der Schwimmhalle und diesem ranzigen Minsk könnte eine Ruinenkultur aufleben lassen, wie es sie seit den Innenstädten zu DDR-Zeiten nicht mehr gegeben hat. Soma für den harten Kern der Linken sozusagen.
  • von Michael Springer21.11.2011 17:42
    Ich gehe davon aus:

    "Architekt" und "Michael Springer" sind in Realität zwei Personen und sind nicht in der Personen-Datenbank der Stiftung Aufarbeitung zu finden:


    http://www.stiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html
  • von Michael Springer 21.11.2011 17:38
    @ Michael Springer

    Nee jetzt noch Eigenlob unter meinem Namen.

    Bin ich aber nicht. Soviel Kreativität hätte ich meinen Kritikern nicht zu getraut.

    Hut ab.

    Zugegeben das Schloss konnte Prunkvoller sein.
  • von Michael Springer21.11.2011 17:25
    ... der vorletzte Beitrag unter dem Namen "Michael Springer " stammt nicht von mir!

    Lassen sie den Quatsch.
  • von @Architekt / Michael Springer21.11.2011 17:25
    @Architekt / Michael Springer

    Bei allem Respekt vor ihren Sandkastenspielen, welche Qualifikationen oder Referenzen können sie den Vorweisen.

    Sie tun hier als haben die Weisheit für sich gepachtet. Dann stehen sie dazu. Wo können wir sie Donnerstag treffen?

    Wie ich lesen konnte, kommen sie Donnerstag.
  • von Michael Springer21.11.2011 17:20
    Die Milchmädchen-Rechnungen sind Unfug!

    ... die Kosten von 350 Mill. € fließen zu einem großen Teil über Steuereinnahme-Effekte wieder direkt dem Staat zu!
    Und manche Bauleute bauen nun selbst eigene Häuser, und BAM erlöst Gewinn, mit dem wieder woanders neue Bauvorhaben kreditiert werden!
    (Volkswirtschaftlicher Gewinn für alle entsteht so!)-



    P.S: Afrika würde sich sogar besser entwickeln, wenn man die Hilfszahlungen einstellt, stattdessen Kredite vergibt!

    siehe Heidelberger Rede
    http://www.bmz.de/de/presse/reden/minister_niebel/2011/November/20111108_rede_heidelberg.html

    ... und nicht noch Schlauchboote an Piraten verschenkt!
  • von Michael Springer21.11.2011 17:07
    Liebe Freunde und Fans :-))

    ich muß schmunzeln:

    „Die Fälschung unterscheidet sich vom Original dadurch, daß sie echter aussieht.“
    Ernst Bloch (1885-1977), dt. Philosoph


  • von Klotz bleibt Klotz21.11.2011 17:07
    jeder der von Architektur nur eine kleine Ahnung, schüttelt nur den Kopf über die Betonmonster

    ms Hunger in Afrika und Griechenland ist ihnen also egal, sie sind gegen Sozialfürsorge ausgewählter Bevölkerungsgruppen
  • von ideologische Sozialfürsorge ausgewählter Bevölkerungsgruppen zu beenden!21.11.2011 17:02
    @ m Springer

    Richtig 350 Millionen für das Stadtschloss kommem aus Steuern und Kürzungen im Landeshaushalt.

    Der Hunger von 11 Millionen Kindern in Ostafrika ist doch was ganz anderes.

    Stimme ihnen zu.

    Abriß aller Ostbauten und schneller aufbau der Garnissionkirche.
  • von Michael Springer21.11.2011 16:53

    ... der vorletzte Beitrag unter dem Namen "Michael Springer " stammt von mir!

    Lassen sie den Quatsch.


  • von Michael Springer21.11.2011 16:53

    ... der vorletzte Beitrag unter dem Namen "Michael Springer " stammt von mir!

    Lassen sie den Quatsch.


  • von Michael Springer21.11.2011 16:53

    ... der vorletzte Beitrag unter dem Namen "Michael Springer " stammt von mir!

    Lassen sie den Quatsch.


  • von Luisenplatz schön ??21.11.2011 16:49
    @ Michael Springer

    Welchen Luisenplatz meinen den Sie?

    Den den ich kenne der ist

    tot, toter am totesten

    langweilig, öde und leer.

    Innerstädtische Einöde nenne ich so was.
  • von Michael Springer21.11.2011 16:44
    ... der letzte Beitrag unter dem Namen "Michael Springer " stammt nicht von mir!

    Natürlich muß man sich überlegen, was man tun kann, wenn da jemand "altbewährte ideologische Grundmuster" in Frage stellt.

    Da "Wegsperren" nicht mehr als Alternative zur Verfügung steht, muß man eben zu Diffamierung und Desinformation greifen!

    Ich habe deshalb auch das Wort von der "ideologischen Sozialfürsorge" geprägt - weil die Betreffenden tatsächlich "nicht ganz dicht" im Kopf sind.

  • von Mister Stringer21.11.2011 16:40

    @ Ixy Topaz

    richtig alle Ost Bauten gehören gesprengt und zugehörige Einwohner an der Stadtrand verdrängt.

    Burgstraße
    Zentrum Ost
    Am Kanal
    Mercure
    Bibliothek
    Staudenhof
    Sporthalle H-Mann-Alle

    muss alles Weg.

    Dazu kommen noch

    Karl-Liebknecht-Stadion
    Minsk
    Pavillon Freundschafstinsel
    Rechenzentrum
    alle Schwimmhallen aus ost

    muss auch alles Weg.
  • von Sudel-soda- 21.11.2011 16:31
    Die Erinnerung trägt Sudel-Ideologie



    Was wollen Sie uns damit sagen?

    Allgemeinplätze und leere Phrasen, mehr ist nicht zu entnehmen aus Ihrem dünnen Geschreibsel sorry das musste ich mal sagen.

    "Fahren Sie mal durch kleine Orte in Mittelgebirgen, egal wo. Alles inzwischen hübsch renoviert, nur 2-3 Betonbunker mitten im Ortsbild. Das ist die Sparkasse und die Volksbank, die Feuerwache nicht zu vergessen. Auch dort ist so etwas nicht wirklich erhaltenswürdig."


    Fazit: Mit Ost-West hat das gar nichts zu tun, hier geht es um den Geist einer bestimmten Epoche, der überall seine Zeugnisse hinterlassen hat vor allem -in ihren Denken (Sudel-Theo).
  • von Michael Springer21.11.2011 16:22
    Bekanntermaßen wohne ich nicht in Potsdam, dennoch bin ein größer Fan der barocken Architektur und Preussens. Ich setzte mich schön seit Jahren für den Abriß aller OST-Bauten in Potsdam/Berlin ein.

    Der Wiederaufbau der Garnisonskirche und des Stadtschlosses sind für mich nur ein überfälliger Anfang um auch ideologische Sozialfürsorge ausgewählter Bevölkerungsgruppen in der kleinen DDR (Brandenburg) zu beenden. Am Donnerstag komme ich nach Potsdam zum Richtfest.
  • von Architekt21.11.2011 15:40
    Keine Ahnung, wer der Architekt der neuen Bibliothek war/ist. Aber hat man ihm gesagt, dass der Stadtkanal dicht an diesem Gebäude entlang führt? Hat man ihm die Vorstellung vermittelt, dort unten im Stadtkanal mit einem Boot fahrend, aufschauend dieses Gebäude in seiner sinnentleerten Riesenhaftigkeit erschauernd zu erleben? Entsetzlich, diese Vorstellung. Geduckt und ängstlich wird er vorbei rudern...
    Bloß gut, dass noch nicht die Gestaltung der Seitenwände enthüllt wurde. Schlage vor, dort eine Laserschau zu installieren. Zum Beispiel eine Darstellung der Zugspitze - mit realen Kletterpartien. Von oben könnten Besucher der Kinderbibliothek mit Büchern werfen...
    Auf die andere Seite passte eine Rutschbahn, die in Höhe der jetzigen Sparkasse in den Stadtkanal mündet. Die Rutschkissen aus Gummi könnten in Buchform gestaltet sein...
    Es wird echt lustig in dieser Stadt!
    Einige Meter weiter mit dem Boot, vorbei am Brokschen Haus, dann das Erlebnis eines modernen Strandes auf Mallorca. Bettenburgen zuhauf...
    Ich fordere hiermit Mitteschön auf endlich auch im Stadtgebiet aktiv zu werden, um Schlimmeres zu verhindern und den Gestaltungsrat mit Rat und Tat zu unterstützen!
  • von Die Erinnerung trügt:21.11.2011 15:14
    Hallo, Sudel-Theo:

    "In Dänemerk sind wir mehrfach in Orten gelandet, die europäische Denkmalpflege-Preise für die sensible Erhaltung des Ortsbildes im Zuge von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen bekommen hatten.
    Ähnliches vermisse ich hier schmerzlich."

    Was wollen Sie uns damit sagen? Dass in vielen Teilen Deutschlands so nicht gehandelt wurde? Dass wir in Potsdam nur aufgrund der mangelhaften Mittel der DDR nur recht wenige Nachkriegssünden zu betrauern haben? Oder dass wir diese Nachkriegssünden ab 1989 in einen dauerhaften Zustand hätten bringen sollen?

    Allgemeinplätze und leere Phrasen, mehr ist nicht zu entnehmen aus Ihrem dünnen Geschreibsel. Treibt Sie die Verbitterung über geplatze Ideologieträume? wenn wir den glorreichen Sozialismus noch 10 Jahre länger durchgehalten hätten, wären weite Teile der historischen Innenstädte in ganz Ostdeutschland unrettbar verfallen gewesen, das ist doch die Tatsache, die man hier nicht vergessen sollte. Nebenbei: Viele der Qualitativ regelmäßig minderwertigen Konstrukte der Nachkriegszeit hätte es auch schon wieder zerlegt. Wer wirklich die Verfallenen Gebäude am alten Markt für erhaltenswert hält, der müsste konsequenterweise auch gleich die ganzen Betonbunker im Westen, die bevorzugt von den Banken in jegliches Umfeld hineingeballert wurden, unter Schutz stellen. Das wollen wir doch auch eigentlich nicht, oder?

    Fahren Sie mal durch kleine Orte in Mittelgebirgen, egal wo. Alles inzwischen hübsch renoviert, nur 2-3 Betonbunker mitten im Ortsbild. Das ist die Sparkasse und die Volksbank, die Feuerwache nicht zu vergessen. Auch dort ist so etwas nicht wirklich erhaltenswürdig.

    Fazit: Mit Ost-West hat das gar nichts zu tun, hier geht es um den Geist einer bestimmten Epoche, der überall seine Zeugnisse hinterlassen hat.
  • von Michael Springer21.11.2011 14:55
    ... es wäre ein wichtiger Schritt, über Bauqualität und Stadtgestaltung zu reden, und die Debatten um "ideologische Sozialfürsorge" ausgewählter Bevölkerungsgruppen zu beenden!

    Potsdam braucht eine Politik der Stadtreparatur, die auch in Teilen die Sozialstruktur erneuert.
    Mittelständische Vielfalt wäre wichtig, kleine Parzellen - oder auch mehr intelligente und gemischte Lösungen.

    Beispiele:
    Man könnte ein Wohngebäude errichten, und im Erdgeschoß Miet- und Eigentumsläden nebeneinander in Mischung zulassen.

    Man braucht auch Raum für Kreative und Künstler, warum also nicht auch Neubauten in Eigenregie in Remisen und Hinterhöfen zulassen?

    Auch ein-zwei Restaurants mit Biergarten fehlen in der Innenstadt.

    Es gibt in Potsdam viele Architekten, auch engagierte Bürger, die gestalten und investieren wollen - die der Stadt auch ein Gesicht geben können!
    Diese Menschen müssen auch zum Zuge kommen - und nicht nur "Investoren-Auswahlverfahren" - die in Profitmaximnierung denken MÜSSEN!

    Und es fubktioniert ja auch bereits - die Stadtverwaltung ist dafür schon offen.

    Es fehlt mehr an den treibenden und beschleunigenden Momenten in der Stadtentwicklung!



  • von Erich21.11.2011 14:25
    Ich will den "Palast der Republik" wieder haben!
  • von Theobald T.21.11.2011 14:18
    Wieso erlebt man in diesen Schwatzräumen so wenige Realisten, so wenige offene, ehrliche Fachleute mit dem Mut zur Selbstkritik ??

    Mein Eindruck ist, der West-Zuzug tritt hier auf als Vertreter eines Landes der Lüge, der Verdrängung und der Heuchelei. West = toll, Ost = Mist, so lautet die einfache Formel. Man könnte glatt meinen, im Westen wären ab der Stunde Null (1945) keinerlei Fehler gemacht worden. -- Komisch, dann müssten die Städte im Westen aber deutlich anders aussehen, - oder ?

    In Dänemerk sind wir mehrfach in Orten gelandet, die europäische Denkmalpflege-Preise für die sensible Erhaltung des Ortsbildes im Zuge von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen bekommen hatten.
    Ähnliches vermisse ich hier schmerzlich. Es wird auch nicht passieren, wenn Profithaie, wie Roland Ernst, Claus Groth oder Theodor Semmelhaack mit im Spiel sind ....

    Von 1969 bis '73 war ich Helmhotz-Schüler in Potsdam. Ich habe damals an den Fundamenten für die Bibliothek und das heutige FH-Gebäude am Alten Markt mitgeschippt. Die Ergebnisse empfand ich angesichts der wirtschaftlichen Situation im Lande akzeptabel. [Eine Anmerkung: Der reiche deutsche Westen hat 40 Jahre lang - in Worten - überhaupt Nichts für die Pflege des gemeinsamen architektonischen Kulturerbes in Ostdeutschland getan. Eine Ausnahme waren die Kirchen. Sie sorgten gemeinsam für erhaltenswerte Bauten. Wer hierher kommt und angesichts des Zustandes Stadtbild-prägender Profanbauwerken sein Maul aufreißt, sollte folglich vorsichtiger sein.]

    Im April 1990 reiste ich mit 35 DM aus der Valuta-Reserve des Betriebes mit meinem Trabi zu einem Kongress nach Göttingen. Im Kopf hatte ich dabei Heinrich Heines Harzreise.
    Dieser Kongress mit über 800 Teilnehmern fand in einem ganz entsetzlichen, riesigen Neubau-Betonbunker mit 7 Hörsälen statt. Innen und außen waren alle Wände grau. Der einzige Raumschmuck bestand in der erkennbaren Holzmaserung der Beton-Schalbretter.
    Ich will sagen: Westdeutschland hat vor 40 Jahren geradezu orgiastische Beton-Ergüsse moderner Zweck-Architektur erlebt. Wenn in diesem Schwatzraum ehrliche Fachleute dabei wären, würden sie das einräumen. Offensichtlich ist das aber - wie so Vieles andere - heute nicht mehr wahr, und keiner will mehr etwas davon wissen.

    Ich stimme einem anderen Mit-Diskutierer voll und ganz zu, dass in Potsdam ab 1989 offensiv der Kurs verfolgt wurde, Sozialismus-Bauten möglichst schnell möglichst unästhetisch und abrissreif erscheinen zu lassen. Aber was wollte man von den von da an richtungsweisenden Buschbeamten auch anderes erwarten. Es wäre auch anders gegangen.
  • von klauspeter21.11.2011 13:07
    @Schneeelf
    Hinweis: Einfach nur mal die Entwürfe anschauen und ein klein wenig nachlesen, dann bekommt auch der größte Ignorant mit, wie das "Schloß" mal aussehen wird.
    Und zum Vergleich: Mal nach Warschau fahren und in der Altstadt das Königsschloß anschauen... Kein einziger Tourist fragt heute danach, ob das evtl. ein Neubau sein könnte.
    Beispiel aus Potsdam: Wilhelm-Staab-Str. Kein Tourist und kein Potsdamer fragt danach, warum hier lauter "Neubauten" stehen. Die Häuser waren 1945 sehr stark zerstört und wurden Mitte der 50er wieder aufgebaut.
  • von Architekt21.11.2011 12:17
    Noch zu nennen: Sehr positiv und wunderschön die Gestaltung des Luisenplatzes mit den beiden neuen Häusern - gut gelungen - TOP. Es geht doch. Wenn die anderen Architekten nur ein wenig Einfühlungsvermögen und Liebe zur Stadt mitbrächten und nicht unter Selbstverwirklichungszwängen zu leiden hätten...
  • von Architekt21.11.2011 12:09
    Nun wollen wir mal die Nachwendezeit nicht ungeschoren lassen. Was dieses Bahnhofsungeheuer gestalterisch in einer Stadt wie Potsdam zu suchen hat, war mir immer ein Rätsel. Aber das müssen die Käufer der Grundstücke auf dem Brauhausberg mit sich ausmachen- herrlich diese Aussicht. In dieses würdige Bauwerk reiht sich der Betonbunker Wilhelmgalerie ebenso wie das IHK-Gebäude und die hießschartenfassaden mancher Gebäude der Breiten Straße ein. Gerade noch ist es gelungen den Herrn Kulka zu bremsen, da baut ein Herr Semmelhaak ein herrliches Beton-Ensemble mitten in Potsdam anstatt an den Lankeweg o.s.ä. (Richtung Bertinistr. von den Kasernen aus erlaufen). Auch die gewaltige und farbenfrohe Bibliothek macht mir den Eindruck (vom ästhetischen Gesichtspunkt her gesehen) in Bälde abrissreif zu sein. Na, vielleicht wird es noch.
    Betrachtung letztendlich: Es gibt auch in Zukunft die Möglichkeit wieder viel abzureißen und neu wieder aufzubauen. Also kein Novum dieser Zeit.
    Bin über die Entwicklung am Alten Markt und der Alten Fahrt aus oben genannten Gründen sehr froh. Allerdings sollten die Architekten der Neuzeit Gelände außerhalb der Stadt zugewiesen bekommen - meine Meinung.
  • von Michael Springer21.11.2011 12:07
    Ein Tip:

    Wieviele Meter läuft man an einer Häuserfront entlang, bis man irgendeine "öffentlich" oder "zeitweise halböffentliche" zugängliche Tür findet?

    In der Brandenburger Straße sind es etwa 20 Meter, im Holländerviertel sind es teilweise bis zu 60 Meter, und am Alten Markt gibt es zu wenige öffentliche Türen, obwohl man architektonische Kleinteiligkeit hat.

    Was kann man daraus erkennen:
    Dichte und Vielfalt von öffentlichen und halböffentlichen (Läden) Nutzungen schaffen die Voraussetzung für städtisches Leben, Aufenthaltsdauer und über den Tag verteiltes Leben.

    Hier einmal ein Text, in dem etwas zum "Planer-Deutsch" rund um den Begriff "Urbanität" etwas geschrieben steht:

    www.nsl.ethz.ch/index.php/content/download/330/2047/file/

    Über das Verhältnis von Urbanität und Stadtraum sollte in Potsdam diskutiert werden. Fachverstand ist schon lange da - nur kommt er wegen vordergründiger ideologischer Debatten nicht zum Tragen!

    Ich bin auch der Meinung:
    Man muß in Potsdam viel schneller handeln - weil in einer zunehmend überalterten Gesellschaft sich eine ganz neue Gefahr aufbaut:

    Eine Stadt verliert ihre Anziehungskraft für junge Menschen, und wird dann zu Stadt der Schlösser, Gärten, Wohnresidenzen und Senioren-Stifte.





  • von Madstoper21.11.2011 11:29
    Ich weiß ja nicht wo sie wohnen und ob sie schon einmal am Alten Amrkt waren Herr Springer. Genau diese Kleintieligkeit gibt es an diesem ort bereits! Die Bibliothek steht da schon seit Jahrzehnten und auch das FH-Gebäude dient nicht allein den Studierenden. Dort befinden sich ebenfalls Läden, eine Gallerie/Ausstellungsräume, eine Kinderbetreuung, eine Mensa, die im Übrigen von sehr vielen NichtstudentInnen genutzt wird,...
    Also wo genau ist ihr Vorschlag jetzt neu? Ihre "Argumente" entlarven sich immer mehr als Unsinnigkeiten. Man gewinnt den Eindruck, dass sie zu Allem ihren unüberlegten Senf dazu geben müssen. Einfach nur so...
  • von Ixy Topaz21.11.2011 11:25
    Madstopper, sie haben Ihr Gegreine über die KlinkInnen vergessen!

    Die armen Sozialpädagogik"studentInnen" mit ihrem händeringend gesuchten Studienfach können jetzt nicht mehr in Berlin wohnen und in 5 Minuten vom Bahnhof im Hörsaal sein! Sollen sie halt nach Potsdam ziehen oder zehn Minuten mit der Straßenbahn fahren.

    PS: Mister Stringer:

    Burgstraße
    Mercure
    Bibliothek
    Staudenhof


    können meinetwegen ebenfalls sofort mit abgerissen werden, und wenn die "Identität" der systemnahen BonzengreisInnen mit den Bach runtergeht, juckt mich das nicht die Bohne
  • von Michael Springer21.11.2011 11:15
    400 Studenten, die in einer kistenartigen Architektur sitzen und lernen, schaffen allein noch keine Urbanität.

    Urbanität entsteht, wenn es kleinteilige Vielfalt gibt:
    Vielfältige Ladenfronten, Cafés und Geschäfte mit Dienstleistungen, dazu Büros, Wohnungen und auch kulturelle Räume, z.B. Galerien, Projekt- und Ausstellungsräume und vielleicht auch Auditorien, in denen Tagungen und öffentliche Vorlesungen stattfinden können.

    Mit der neuen Zentralbibliothek entsteht eine wichtige kulturelle Nutzung, die sinnvolle Ergänzungen braucht.

    Welche sinnvollen Ergänzungen das sind - das eben sollte im Rahmen sozialer Stadtplanung diskutiert werden!
    Auch Investoren brauchen dazu noch neue Ideen!

    Man darf nicht nur "monofunktionale Gebäude" aneinanderreihen - und man sollte auch an urbanes Leben nach 20 Uhr denken - weil man sonst irgendwann nur noch Wachdienste in der Innenstadt unterhält.

    Potsdam braucht einfach eine Diskussion um konkrete Zukunftsentwürfe!
  • von Madstoper21.11.2011 10:41
    In erster Linie finde ich es traurig, dass die letzten StudentInnen aus der Innenstadt vertrieben werden. Einerseits rühmt sich Potsdam damit, eine Studentenstadt zu sein, andererseits übersieht sie, dass die meisten StudentInnen nicht in Potsdam leben (können oder wollen) und dass von Uni und FH bald nicht mehr viel sichtbar sein wird im traurigen Stadtbild einer rekonstruierten Kulissen.
    Herr Springer verweist ja immer wo gern auf Urbanität und Stadtkultur. Nun soll er mal erklären, wie sich die Verdrängung von öffentlichen Bildungseinrichtungen zugunsten gewinnmaximierender Neubebauung damit vereinbaren lässt. Wo genau liegt hier der Zugewinn an Kultur???
  • von Michael Springer21.11.2011 10:32
    Ich finde, 21 Jahre "Abriß-Gewöhnungs-Phase" sind nun genug!

    Die Stadt Potsdam muß auch auf den Einnahme-Ausfall, entgangenen Gewinn und entgangene Arbeitsplätze Rücksicht nehmen!



  • von Argusauge21.11.2011 10:24
    "Nicht nur, dass die Parlamentarier kaum mit dem unansehnlichen Betonklotz Tür an Tür werden leben wollen. Vor allem ist es den Studenten nicht zuzumuten, weitere fünf Jahre an einem Ort zu lernen, in den seit Dekaden kaum noch ein Cent investiert wurde."

    Der PPN-Kommentator bringt es auf den Punkt. Ersetzen wir den "unansehnlichen Betonklotz" durch die Stadtschlossruine ("ruinöses Überbleibsel der überwundenen Feudalgesellschaft und Symbol des preußischen Militarismus" o. ä.), haben wir die Argumentation von 1960 in anderer Form wieder. Nun möchte ich nicht den Kunst- oder Geschichtswert des Schlosses mit dem des FH-Gebäudes auf eine Stufe stellen. Vielleicht ist es richtig, den Bau abzureißen, vielleicht hätte man ihn auch in die Wiederannäherung an den historischen Stadtgrundriss einbinden können. Was aber m. E. gar nicht geht, sind die Duldung des Verfalls und die Verstümmelung des Umfelds, nur um Mitteschön & Co. für deren teils krude Ansichten den Boden zu bereiten.

    Lebte der Sozialismus durch kulturbarbarische Abrisse die Idee aus, dass sich die besiegte Gesellschaftsordnung nur durch die Beseitigung von deren repräsentativen Bauzeugen endgültig überwinden lasse, so scheinen wir heute gedanklich keinen Schritt weiter zu sein. Und für etwas frische Farbe sowie die Pflege von Haus und Staudenhof wären in 20 Jahren wohl die Mittel dagewesen - späterer Abriss hin oder her.
  • von Sachlichkeit gefordert21.11.2011 10:15
    @ alle

    Eine bitte ein "Michael Springer" wird sich hier einklinken wollen, dringende Bitte ignorieren Sie ihn.

    Er provoziert absichtlich. Diskussionen driften regelmäßig in DDR-Ost-West-Leberwurst gesülze ab.

    Er tritt auch gerne unter anderen Namen auf und arbeitet zudem gerne mit falschen Fakten wie hier:

    http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/596562/

    Wer mir nicht glaubt, lese bitte

    http://www.pnn.de/potsdam/596151/

    Wie gesagt nur eine Bitte, im Interesse einer offenen Diskussion.

    Danke.
  • von @ architekt21.11.2011 10:14
    @ architekt

    Zitat

    Hört mal den Reisebegleitern zu, wenn diese den Besuchern der Stadt anhand des Alten Marktes die Existenz der FH und des Mercure erklären...

    Ihre Phantasien sind keine Realität. Reisebegleiter die so was erzählen hätten ihren Beruf arg verfehlt

    Typische Springersche Tatsachenverdreherei
  • von @ Die Erinnerung trügt21.11.2011 10:12
    @ Die Erinnerung trügt

    Ihre Erinnerung trügt sehr, Fh, Sporthaus und der ganze Staudenhof

    Die Bauten sollen schlecht gewesen sein, warum haben sie denn so lange gehalten.

    Sie widersprechen sich.
  • von Die Erinnerung trügt:21.11.2011 09:40
    Das hier:

    "Mit Erfolg und Absicht haben wir viele dieser Bauten in den letzten Jahren vernachlässigt, damit das Volk sagt war nicht mehr schön muss weg. Der Plan geht schon seit Jahren auf."

    Zeigt mal wieder ein, wenn nicht das grundlegende Problem in der Diskussion. Die Bauten wurden zum einen in der Regel in mangelhafter Qualität errichtet und von Anfang an vernachlässigt. Der Zustand war bereits 1989 nicht mehr so wie vorgesehen, vermutlich war er dies überwiegend nie. Wenn man die wirklich überzeugende Aufbauleistung nach 1989 objektiv betrachte, wurde enormes geleistet. Dass man sich dabei nicht primär um die meist abgenutzten Zweckbauten kümmerte, erscheint nicht nur mir nachvollziehbar.
  • von wolf = Michael Springer = Architekt 21.11.2011 09:39
    wolf = Michael Springer = Architekt
  • von Michael Springer21.11.2011 09:16
    Der Umbau der Potsdamer Innenstadt wird vorangehen - auf 1-2 Jahre kommt es nicht an. Die städtebauliche Logik der Rekonstruktion kann man nun nicht mehr aufhalten.

    Leider haben wir in Potsdam auf Seiten der Ideologen nicht genug Baufachleute, sonst hätte es Investoren und bauliche Gegenentwürfe gegeben.

    Und so wird sich auch hier irgendwann wieder eine "gefühlte Niederlage" abspielen.

    Mir tun die Menschen auch leid - die hier ein Teil ihres Lebenssinns in Frage gestellt sehen.

    Ich selbst habe in meinem Leben auch ein paar "liebgewordene Gebäude" verloren, kenne also den Schmerz, der schon bei Opas Laube begann, als darauf eine Sporthalle errichtet wurde.

    Ich habe mir aber die Fähigkeit hart erarbeitet, mich auch auf etwas Neues freuen zu können!


  • von Architekt21.11.2011 08:06
    Kleiner und unvollständiger Rückblick: 1989 hatte das Volk der DDR die Nase voll. Es bekam keine Bananen, keine Matchbox-Autos und keinen Zement. Auch konnte es nicht nach Mallorca. Ein wesentlicher Gesichtspunkt war auch die Gleichheit (Kritikpunkt der Intelligenz, die in Plattenbauten zusammen mit Arbeitern und Angestellten hauste). Ganz besonders wurde kritisiert die Gleichförmigkeit der Architektur, die als graue Masse wahrgenommen wurde. Also wurde die trennende Mauer eingerissen. Nun hatte man alles. Dass die Neuen, die nun zu den Brüdern und Schwestern kamen, auch ihre Kultur mitbrachten, war das nicht eigentlich von vornherein klar?
    Sind die Bestrebungen zur Farbigkeit des Lebens ( Wall am Kiez, Kirchsteigfeld usw. ) nicht in Gänze begrüßt worden? Ist es nicht lächerlich und von vornhinein zum Scheitern verurteilt, wenn man sich jetzt für die restlichen Gebäude, der ehemals so sehr abgelehnten DDR stark macht? Soll etwa das FH-Gebäude weiterhin als „Leistung der DDR-Bürger“ diese verunglimpfend, ob der Hässlichkeit des Baues erhalten werden?
    Hört mal den Reisebegleitern zu, wenn diese den Besuchern der Stadt anhand des Alten Marktes die Existenz der FH und des Mercure erklären...
  • von wolf21.11.2011 07:32
    Fordert Sachlichkeit und ist ein Stänkerer ohnesgleichen, der sog. Herr Sachlichkeit
  • von AuchPotsdamer21.11.2011 06:49
    Für die planmäßige Vernichtung von Eigentum der Bürger -hier der Verfall über 20 Jahre- sollten die Verantwortlichen der Stadt zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie denn schon keinerlei Berufsehre besitzen.

    Nach der ahnungslosen, dafür bösartigen Kuick-Frenz tobt sich jetzt Herr Klipp aus - der Bürger soll gefälligst aus der Stadt verschwinden.

    Und unsere Stadtverordneten?
  • von Mister Stringer21.11.2011 03:31
    Ich bin ebenfalls für den Abriss der FH. Damit Brandenburg endlich die keine DDR überwindet.

    Hierfür ist es erforderlich, dass alle Bauten welche zwischen 1945-1990 errichtet wurden abzureißen und diese durch die Alten zu ersetzen.

    Mit Erfolg und Absicht haben wir viele dieser Bauten in den letzten Jahren vernachlässigt, damit das Volk sagt war nicht mehr schön muss weg. Der Plan geht schon seit Jahren auf.

    Die Kosten sind zu vernachlässigen. Mehr Fahrzeit für die Studenten ist mir egal bin keiner. Mehr Straßenverkehr und übervoller opnv ist mir auch egal.

    Brandenburg kostet der Stadtschloss-Neubau 300 Millionen Euro. Auf halben Weg halt zu machen wäre falsch.

    Lasst uns endlich die Reste unserer alten Identität sprengen.

    Burgstraße
    Zentrum Ost
    Am Kanal
    Mercure
    Bibliothek
    Staudenhof
    Sporthalle H-Mann-Alle

    muss alles Weg.

    Dies ist alles überfällig. Die ursprüngliche Bevölkerung wird zum Stern und nach Waldstadt umgesiedelt.

    Und durch Reiche ersetzt, diese zahlen mehr Steuern.
  • von Sachlichkeit gefordert21.11.2011 03:15

    @ alle

    Eine bitte ein "Michael Springer" wird sich hier einklinken wollen, dringende Bitte ignorieren Sie ihn.

    Er provoziert absichtlich. Diskussionen driften regelmäßig in DDR-Ost-West-Leberwurst gesülze ab.

    Er tritt auch gerne unter anderen Namen auf und arbeitet zudem gerne mit falschen Fakten wie hier:

    http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/596562/

    Wer mir nicht glaubt, lese bitte

    http://www.pnn.de/potsdam/596151/

    Wie gesagt nur eine Bitte, im Interesse einer offenen Diskussion.

    Danke.
  • von @ich21.11.2011 00:50
    wo ist das denn vor zwei jahren schonmal veröffentlicht worden? mir ist das neu. letzter stand war der abriss ca. 2013. und wann wurde der vertrag, von dem im ersten absatz die rede ist, denn geschlossen? erst jetzt? wenn das schon länger her ist, war das eventuell einigen leuten bekannt, aber in der zeitung stand es meines wissens nicht.
  • von Schneeelf20.11.2011 23:38
    Potsdam lebt nur noch für Prunk und den möglichst häslichen - wie kann man eigentlich ein altes Schloss mit Beton rekonstruieren - Wiederaufbau unnützer - für was braucht eine demokratische pluralististische Gesellschft Symbole absolutistischer Herrschaft -alter bereits zerstörter Gebäude.
    Aber passt irgendwie zu Stadt und Land.
    Statt nach vorne zu schauen flüchtet man sich in die Vergangenheit, und die hat nun wirklich nicht viel Glorie zu bieten hat.
  • von ich20.11.2011 22:07
    wow - da ist sind die PNN aber schnell :D das ist doch schon ewig bekannt - mind. 2 jahre...

Aktuellste Kommentare

  • von Michael Springer23.11.2011 21:37
    natürlich fehlt mir das Geld dann auch für neue Luftschlösser - sind ja auch wichtiger als Sozialausgaben und Wohnungen Flagship-Store der passt...
  • von Flagship-Store23.11.2011 20:01
    ... kann man bitte auch ein paar Flagship-Stores bauen, ich möchte nicht nur popelige Sachen kaufen können!
  • von Michael Springer23.11.2011 19:58
    Stadtbrache und Leerstand sind die größte Verschwendung in der Innenstadt. Sie kosten Geld, entgangene Steuern und entgangene Arbeitsplätze - und entgangene...

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