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  • 09.11.2012

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Stadt verhandelt nicht mehr mit Wagenhausburg-Bewohnern

Hermannswerder - Die Stadtverwaltung verhandelt nicht mehr mit den Bewohnern der Wagenhausburg auf Hermannswerder. Die Bewohner hätten einen Termin mit ihm abgelehnt, sagte Finanzbeigeordneter Burkhard Exner (SPD) am Mittwoch auf Anfrage der Fraktion Die Andere in der Stadtverordnetenversammlung. Exner räumte ein, nicht vordringlich über einen Erbbaurechtsvertrag für das von der Wagenhausburg genutzte Grundstück sprechen zu wollen. Es gehe zunächst darum, dass die Wagen auf dem Areal umgesetzt werden müssten. Sie stehen dort im sogenannten Außenbereich, was nicht erlaubt sei. Die Wagenhausburg soll noch fünf Jahre auf dem Grundstück auf der Halbinsel Hermannswerder bleiben dürfen, bevor sie nach Golm umziehen muss. Ein endgültiger Stadtverordnetenbeschluss dazu steht jedoch noch aus. Auf Hermannswerder sollen dann Wohnungen gebaut werden. SCH

Wellemeyer-Vertrag noch offen

Die Stadt verhandelt weiterhin mit dem Intendanten des Hans Otto Theaters (HOT), Tobias Wellemeyer, über eine Vertragsverlängerung. Das gab Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) auf Anfrage der Fraktion Bürgerbündnis in der Stadtverordnetenversammlung bekannt. Wellemeyers Vertrag läuft bis zum 31. Juli 2014. Er sieht vor, dass zwei Jahre vor Vertragsablauf über die Verlängerung um weitere fünf Jahre – dies wäre bis 2019 – verhandelt werde, so Jakobs. Wenn die Stadt den Vertrag mit Wellemeyer nicht verlängern wolle, müsse sie dies dem Intendanten bis zum 31. Januar 2013 mitteilen. Dass die Verwaltung voll zufrieden mit Wellemeyer sei, wollte Jakobs auf Nachfrage der Stadtverordneten Ute Bankwitz (Bürgerbündnis) nicht bestätigen. Die wirtschaftliche Situation des Theaters – dieses Jahr fehlen ihm 240 000 Euro – sowie die Zuschauerzahlen seien verbesserungswürdig. Der Hauptausschuss soll weiter über die Personalie debattieren. SCH

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