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  • 03.07.2013

HINTERGRUND: Verhandlungen mit Wohnprojekten

Ein Auslöser für die Besetzung der Stiftstraße 5 war ein – noch immer schwelender – Konflikt zwischen Stadt und linker Szene um mehrere alternative Hausprojekte, etwa in der Zeppelinstraße. Die kommunale Bauholding Pro Potsdam hatte damals die Pachtzinsen für vier Häuser um bis zu 16 Prozent erhöhen wollen – konkret ging es um monatliche Steigerungen von bis zu 260 Euro. Es wäre die erste Erhöhung gewesen, seit die maroden Häuser vor zehn bis 15 Jahren als Ausweichobjekte für besetzte Häuser angeboten worden waren – gegen Sanierungsauflagen, aber für einen geringen Preis. Inzwischen laufen seit mehr als einem Jahr Verhandlungen hinter verschlossenen Türen zur Beilegung des Streits. In einer aktuellen Erklärung des linken Projekts „La Datscha“ heißt es dazu, die Pro Potsdam habe das Angebot unterbreitet, die Häuser zu überhöhten Preisen zu verkaufen. Allerdings hatte sich die Pro Potsdam jüngst mit einem Wohnprojekt in der Dortustraße 65 über einen Hauskauf einigen können.HK

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