Die Villa Leistikowstraße 1 ist 1916 vom Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein (EKH) errichtet worden. Nach 1945 wurde das Gebäude in der Nauener Vorstadt von der sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) requiriert und zentrales Untersuchungsgefängnis der Spionageabwehr „Smersch“. Bis 1955 saßen vor allem deutsche Staatsbürger ein, zumeist unter Spionage-Verdacht. Heute ist die Villa Gedenk- und Begegnungsstätte, eine Ausstellung wird ab 18. April über die Leiden der Opfer, aber auch über die Täter namentlich informieren. gb
Potsdam bekommt doch noch eine Kunsthalle: Hasso Plattner will zusammen mit dem Investor Lelbach den Palast Barberini wieder aufbauen und dort anschließend seine Sammlung von DDR-Kunst ausstellen. Eine gute Idee?