21.06.2018, 21°C
  • 04.03.2018
  • von Henri Kramer

Gefahr auf Eisflächen in Potsdam: Polizei räumt Heiligen See

von Henri Kramer

Zahlreiche Potsdamer und Besucher betraten die Eisfläche auf dem Heiligen See, liefen Schlittschuh und gingen spazieren. Foto:r.b.

Ein großer Riss klafft im nur teilweise zugefrorenen Heiligen See in Potsdam. Doch das hielt viele Besucher nicht davon ab, die Eisfläche zu betreten. Das Ordnungsamt rief am Sonntagnachmittag die Polizei zur Hilfe - sie räumte den See.

Potsdam - Wegen ernsthafter Sicherheitsbedenken haben Ordnungsamt und Polizei am Sonntagnachmittag den teilweise zugefrorenen Heiligen See geräumt. Eine Polizeisprecherin bestätigte auf PNN-Anfrage, das Ordnungsamt habe die Einsatzkräfte um Unterstützung bei der Räumung gebeten. Mit Lautsprecherdurchsagen habe man Spaziergänger und Eisläufer aufgefordert, die Eisfläche zu räumen. Unter anderem zog sich bereits am Samstagabend ein tiefer Riss durch das Eis. Weitere Meldungen, dass eine Person sogar eingebrochen sei, bestätigte die Behörde ausdrücklich nicht.

Polizei und Feuerwehr warnen vor dem Betreten der Eisflächen

Am Samstag hatten sich trotz Warnungen von Polizei und Feuerwehr hunderte Potsdamer auf das Eis des Heiligen Sees gewagt, der zum ersten Mal in diesem Winter fast vollständig zugefroren war. Auch am Sonntag nutzten noch viele Potsdamer die Eisdecke. Dabei waren auch Schlittschuhläufer zu beobachten, die am Rand der Eisdecke fuhren - daneben war der See eisfrei. Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht: In den nächsten Tagen herrscht Tauwetter. „Wer zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle betritt, gefährdet sich und andere“, so die Polizei.

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