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  • 21.12.2017
  • von Henri Kramer

Fachhochschule in Potsdam: Bündnis will neues Kaufangebot für FH vorlegen

von Henri Kramer

Der Abriss der Fachhochschule ist bereits im Gange. Foto: A. Klaer

Der Abriss hat schon begonnen, trotzdem unternimmt das Bündnis "Stadtmitte für alle" den nächsten Anlauf um den DDR-Bau zu erhalten. Die bisherigen Arbeiten wären zur Schadstoffbeseitigung ohnehin notwendig gewesen, heißt es.

Potsdam - Das linksalternative Bündnis „Stadtmitte für alle“ will trotz des Beginns der Abrissarbeiten an der alten Fachhochschule im Februar noch ein Kaufangebot für das Gebäude vorlegen. Man wolle „alles daran setzen“, der Stadtgesellschaft den Bau „zurückzuholen“, teilte das Bündnis am Mittwoch mit. Für ein Kaufangebot habe man mittlerweile auch „alle Finanzierungszusagen“ vorliegen. Nun warte man, bis die Schadstoffe im Inneren des Baus beseitigt seien – um dann das Angebot für die „nach wie vor nutzbare Substanz der Fachhochschule“ abzugeben.

Noch seien an dem Haus nämlich keine Arbeiten erfolgt, „die nicht ohnehin im Zuge einer Sanierung nötig sind“. Am 24. Februar wolle man mit einer Lichtaktion an der FH für die eigenen Ziele werben, hieß es. Wie berichtet will der kommunale Sanierungsträger die FH abreißen, stattdessen sind zwei Wohn- und Geschäftskarrees geplant. Auch das Bieterverfahren darum, welche privaten Investoren dort die Grundstücke bebauen dürfen, hat längst begonnen. Das Bündnis kündigte ferner an, man wolle 2018 „alles dafür tun“, den Wiederaufbau der Garnisonskirche zu beenden und daneben das Rechenzentrum für eine kreative Nutzung zu sichern.

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