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Das neue Potsdam

  • 27.01.2017

FAKTEN ZUM QUARTIER: Viele Möglichkeiten für Spaziergänge

Der Stadtteil Bornstedt, in dem sich auch die Thaerstraße befindet, entstand nach Angaben der Stadtverwaltung als Dorf wahrscheinlich um 1160 bis 1200. 1304 wird es erstmals erwähnt. Seit 1935 ist Bornstedt ein Ortsteil Potsdams. Ursprünglich wesentlich größer gehörten auch die heutigen Bereiche der Schlösser und Gärten dazu. Das merkt man noch – an den zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten für Anwohner. Einfach zu erreichen sind unter anderem der Ruinenberg, das Krongut Bornstedt, der danebenliegende Friedhof mit zahlreichen historischen Gräbern, Schloss Sanssouci und die historische Mühle sowie der Schlosspark. Auch die Lennésche Feldflur, der Volkspark und die Alexandrowka samt Pfingstberg kann man zumindest mit dem Fahrrad ohne Probleme ansteuern. In dem Stadtteil wohnen nach Angaben der Verwaltung im Vergleich zu anderen Vierteln überdurchschnittlich viele Familien. Weniger Auswahl gibt es für diese bei der sozialen Infrastruktur. Zwar gibt es – zusammen mit den angrenzenden Stadtteilen Bornim und Bornstedter Feld – mehrere Kitas. Die wichtigste Grundschule ist die Karl-Foerster-Schule, etwas weiter weg sind die Grundschule an der Pappelallee oder die neue Schule in Bornim. Als nächstgelegene weiterführende Schule steht ab dem kommenden Jahr die im Bau befindliche Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule an der Esplanade zur Verfügung – oder das Einstein-Gymnasium an der Hegelallee. Der einzige Jugendklub ist das marode Ribbeckeck an der Potsdamer Straße. Auch Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden. So ist gegenüber des seit Jahren darbenden Bornstedt-Carrees unter anderem ein Rewe-Markt geplant. Bisher gibt es nur eine neue Halle des Discounters Aldi und einen Buchladen. Im Carree selbst sind unter anderem eine Post, ein kleiner Lebensmittelladen und eine Tierfutterhandlung untergebracht – sowie eine Stadtteilkneipe. Als weitere gastronomische Angebote vorhanden sind der Italiener „Il Castello“ in der Potsdamer Straße, mehrere Imbiss-Läden sowie im benachbarten Bornim das griechische Restaurant „Syrtaki“. HK

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