Wissenschaft : Europäische Ehren für Romanisten

Professor Ottmar Ette vom Romanistischen Institut der Universität Potsdam ist in die Academia Europaea aufgenommen worden. Das teilte die Universität gestern mit. Ottmar Ette, der vor allem durch seine Forschungen zu Roland Barthes und Alexander von Humboldt bekannt wurde, nannte die Wahl in die Academia Europaea „Auszeichnung und Ansporn, Europa im weltweiten Maßstab weiterzudenken“. Ette hat sich auch durch seine interdisziplinären und transdisziplinären Konzepte von „Literatur als Lebenswissen“ und „Literaturen in Bewegung“ einen Namen gemacht.

Die 1988 in Cambridge gegründete „Academia Europaea“ ist eine europäische Wissenschaftsakademie mit derzeit rund 2000 Mitgliedern aus 35 Ländern, darunter 38 Nobelpreisträgern. Mit ihrer Arbeit versucht die Akademie, die Anerkennung europäischer Wissenschaft und Forschung zu fördern sowie interdisziplinäre und transeuropäische Forschungen anzuregen. Mit der Aufnahme, die nur auf Vorschlag einer Gutachterkommission erfolgen kann, zeichnet die Academia Wissenschaftler aus, die in ihren Disziplinen führend sind. Mit seiner Wahl ist Ette nun Mitglied in der „Section for Literary and Theatrical Studies“. PNN