Überregionales : Wahlaufruf an die Brandenburger Mehr Mandate

für die Mark möglich

Potsdam - Führende Politiker in Brandenburg haben die Bürger zur Stimmabgabe bei der Bundestagswahl am Sonntag aufgerufen. „Jede Stimme zählt am Sonntag“, sagte die Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD). „Gemeinsam können wir viel erreichen für Demokratie und Freiheit in unserem Land“, sagte Stark. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erklärte: „Das Wahlrecht ist ein überaus kostbares Gut, wie wir aus leidvoller geschichtlicher Erfahrung gerade in Deutschland wissen.“ Demokratie benötige das Mittun der Menschen – nicht nur an Wahltagen. Der Oppositionsführer, CDU-Landeschef Ingo Senftleben, sagte: „Wir Ostdeutschen wissen, wie wichtig und wertvoll freie Wahlen sind. Dieses demokratische Grundrecht haben wir vor 28 Jahren durch die friedliche Revolution erlangt.“ Mehr als zwei Millionen Brandenburger sind zur Wahl des Bundestages aufgerufen. Ab 8 Uhr sind in den zehn  Wahlkreisen rund 3300 Wahllokale geöffnet. Zugleich werden in 34 Brandenburger Städten und Gemeinden Bürgermeister gewählt.

Im Bundestag wird Brandenburg künftig etwas stärker – wenn auch auf geringem Niveau – vertreten sein können. Der Bundeswahlleiter veröffentlichte am Freitag die aktualisierten Sitzkontingente für die Länder. Demnach hat Brandenburg wegen der leicht gestiegenen Einwohnerzahl nunmehr 20 Sitzkontingente, bislang waren es 19. In Sachsen-Anhalt sank die Zahl der Sitzkontingente dagegen von 18 auf 17. Bei den übrigen Ländern änderte sich nichts. Wegen der Stimmverteilung in den Ländern sowie wegen der Überhang- und Ausgleichsmandate könnte das Land Brandenburg laut Prognosen sogar auf 23 Sitze im Bundestag kommen. axf/dpa

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