Überregionales : Verfassungsschutz: Hängepartie um neue Leitung

Potsdam - Bei der Neubesetzung des Chefpostens beim Brandenburger Verfassungsschutz droht eine Hängepartie. Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) ist nach PNN-Recherchen mit seinem Wunschkandidaten am Veto der Linken in der rot-roten Koalition gescheitert. Der bisherige Chef der Verfassungsschutz-Abteilung im Innenministerium, Carlo Weber, geht zum Jahresende in Pension. Schröter wollte den Posten ohne Ausschreibung besetzen. Sein Favorit ist ein Fachmann aus den eigenen Reihen, war selbst beim Nachrichtendienst des Landes tätig und ist derzeit Leiter einer anderen Behörde. Zwar versprach das Ministerium einen nahtlosen Übergang, doch einen neuen Vorschlag gibt es bis jetzt – kurz vor Jahresende – nicht. Das Verfahren laufe noch, hieß es. axf

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