• Umfrage sieht SPD und CDU Kopf an Kopf Vor Regierungserklärung Woidke unter Druck

Überregionales : Umfrage sieht SPD und CDU Kopf an Kopf Vor Regierungserklärung Woidke unter Druck

Potsdam - Vor der Regierungserklärung von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch im Landtag zur Absage der Kreisreform und den verbleibenden Vorhaben von Rot-Rot bis 2019 wird der Druck durch eine neue Umfrage nochmals erhöht. Demnach würde die SPD bei einer Landtagswahl jetzt nur noch auf 23 Prozent kommen und sich mit der CDU mit 22 Prozent ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Die AfD würde deutlich zulegen und wäre mit 20 Prozent drittstärkste Kraft im Parlament. Die Linke käme auf 17 Prozent. Rot-Rot hätte damit keine Mehrheit mehr. FDP (7 Prozent) und Grüne (6 Prozent) wären im Landtag vertreten. Zu diesem Ergebnis kommt der am Dienstagabend veröffentlicht BrandenburgTrend des rbb.

Nach der Umfrage von infratest dimap würde die SPD infolge der gescheiterten Kreisreform im Vergleich zum Juni um fünf Prozent weitaus tiefer in ein Rekordtief abrutschen als noch in der MAZ-Umfrage vom vergangenen Wochenende. Bei dieser war die SPD bei 25 Prozent gelandet. „In keinem BrandenburgTrend ist für Brandenburgs Regierungspartei ein tieferer Wert ermittelt worden“, teilte der rbb mit. Die CDU kann aus den rot-roten Turbulenzen bei der Kreisreform keinen Profit schlagen: Sie schnitt in den beiden aktuellen Umfragen gleich ab, verlor im Vergleich der rbb-Umfragen vom Juni bis November drei Prozent.

Jeder zweite Brandenburger ist der rbb-Umfrage zufolge unzufrieden mit der rot-roten Landesregierung. Zudem sinkt die Popularität von Ministerpräsident Woidke. 54 Prozent der Brandenburger sind mit ihm zufrieden – der geringste Wert seit 2014 für ihn. CDU-Oppositionsführer Ingo Senftleben kann kaum Paroli bieten: Nur 19 Prozent sind zufrieden mit ihm, fast zwei Drittel der Brandenburger kennt ihn nicht oder kann ihn nicht beurteilen. axf

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